Montag, 25. November 2019

Jerkbaits – Der sichere Weg zum Räuber

Jerkbaits günstig kaufenDas Hechtangeln mit Jerkbaits ist nicht nur spannend, sondern auch sehr erfolgreich. Ich persönlich fand diese Köder zu anfangs, einen monströsen Klumpfuß und griff eher weniger zu diesem klobigen Köder. Ein weiter Grund war auch, wenn man mit Jerkbaits angelt, dass es notwendig ist, auf eine Baitcastrolle umzusteigen. Dies fand ich eher weniger einladen und verneinte stehst diese Köder. Auch weiter Hechtangler in meinem Bekanntenkreis schreckte dies ab und daher konnte ich nie viele Erfahrung mit Jerkbaits machen. In laufe der vergangenen Jahre musste ich aber meine Meinung zu diesem Köder fürs Hechtangeln ändern und griff immer wieder zurück auf sie.

Hier in diesem Beitrag werde ich euch die Jerkbaits ein wenig näherbringen und euch Wissendwerte Informationen darüber beschreiben, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

 

Jerbaits – Was ist das?

 

Schlägt man kurz in einem Englisch – Deutsch Wörterbuch den Begriff nach so stellt man fest das „Jerk“ so viel wie „rucken“ und „Bait“ als „Köder“ übersetzt werden kann. Mit dieser Kenntnis sollte man am Anfang schon das Grundprinzip, des Kunstköder verstanden haben. Ein Jerkbait ist dem zu folge ein Köder, den man ruckartig durch das Wasser führt. Jetzt denkt man bestimmt, dass man auch andere Kunstköder „jerken“ kann und ja, das ist natürlich auch möglich. Jerkbaits kann man aber nur auf diese Weise führen, damit sie für Raubfische interessant sind. Wenn man diese Köder anders führt, halten sich die Fangerfolge in Grenzen.

Wie auch bei anderen Hardbaits lassen sich diese Köder in drei Schwimmverhalten unterscheiden, schwimmend, schwebend, und sinkend. Ich bevorzuge sinkende Modelle, da sie vielseitig einsetzbar sind und man bei der Geschwindigkeit variieren kann. Je schwerer beispielsweise ein Jerk ist, umso schneller kann man mit ihm jerken, ohne dass er deswegen zu flach durch das Wasser läuft.

Die Technik zum jerken.

Sieht man sich den Kunstköder genau an, sieht man sofort, dass er keine Tauchschaufel vorhanden ist, die seine Bewegung bestimmt. Wie ein Jerk sich bewegt, entscheidet schließlich der Angler mit Zupfen und Schlagen der Rute beim Einholen. In der USA bezeichnet man auch gerne Wobbler mit Tauchschaufel als Jerkbait, die man schließlich auch ruckartig durchs Wasser führen kann.

Obwohl sie ein gewisses Formenspektrum zeigen, sind sehr viele von ihnen seitlich abgeflacht und im Profil leicht bauchig und hochrückig. Das ist geradezu die typische Jerkbait-Form, auch wenn es daneben schlankere Modelle gibt.

Jerkbaits Technik

Mit der Angelrute führt man Rucke und Schläge durch und haltet dabei die Rute nach unten. Hilfreich ist hier, wenn man die Rute von der drei Uhr-Position in die sechs Uhr-Position jerkt. In der Zwischenzeit holt man mit der Angelrolle die lose Angelschnur ein. Wenn man am Boot oder am Ufer eine erhöhte Position einnimmt, funktioniert dies am besten.

Einen pauschalen Rhythmus der Bewegungen der Angelrute lässt sich nicht feststellen. Manchmal sind es gleichmäßige Abläufe und in anderen Situationen bringt die Variation der Abläufe den Biss.

Was ich feststellen konnte, sind, dass Stopp´s besonders wichtig sind. Genau in solchen Momenten schlagen die Räuber gerne zu und schnappen sich den Köder. Hier ist es wichtig, darauf zu achten, dass man stets einen direkten Kontakt zum Köder hat, damit man den Anhieb schnell und effektiv durchbringt.

 

Warum ist die Farbe wichtig?

Vergleicht man die Jerkbaits mit den Japan-Baits bemerkt man, dass Jerks sehr bunt sind. Natürlich schreckt das manch einen Angler ab, aber es hat auch seinen Grund. Im Verhältnis zu ihrer Größe und zu anderen Spinnködern geben Jerkbaits sehr wenig Druckwellen ab. Sie besitzen auch oftmals keine Rasselkugel im Inneren und müssen deshalb mit anderen Reizen maximal Punkten.

Wenn in trüben Wasser schnelle gefischt wird, sind aggressive bunte Farben, gegenüber diskret-unauffälligen Farben klar im Vorteil. Der Hecht kann solch einen Köder viel schneller orten und somit treffsicher attackieren.

Wenn mich Leute fragen: „Sind Jerkbaits echte Groß-Hechtköder?“ Beantworte ich das mit JA und NEIN. Ich habe selbst einige gute Hechte schon mit Jerks gefangen. Eine Sache ist mir aber immer dabei aufgefallen.

Große Hechte schnappten sich bei mir nur eine bestimmte Sorte von Jerkbaits. Das waren in der Regel meist große Modelle, die eher langsam und berechenbar mit einer Side-to-side-action durchs Wasser liefen.

 

Diese 4 Jerk-Typen gibt es.

 

Flanker

Flanker stellen die größte Gruppe bei Jerkbaits da. Sie sind mehr oder weniger hochrückig und verlaufen in einer S-Kurve und lassen dabei ihre breite Flanke aufblitzen, woher auch der Name kommt. Interessant dabei ist, dass diese Jerbaitgruppe diesen Lauf beibehaltet. Egal ob man sie vom Ufer aus stur ein kurbelt oder mit dem Boot durchs Wasser schleppt. Durch gezielte Schläge mit der Ruten-Spitze wird der Verlauf der S-Kurze zackig und aggressiv.

Für den Angler ergibt sich hier eine interessante Option, man kann die Aggressivität des Flankers der Wassertemperatur und Tagesform der Fische anpassen. Im Winter oder im Spätherbst ist es von Vorteil den Flanker nur durchzukurbeln. Im Sommer bewährt sich eher eine aggressive und zackige führungsweise.

Diver

Sogenannte Diver fallen durch ihre Bewegung zu anderen Jerkbaits ein wenig aus dem Rahmen. Flanker und Walker schlängeln sich von links nach rechts durch das Wasser. Diver hingegen machen dies mit einer hoch und runter Bewegung. Führt man einen Ruck mit der Ruten-Spitze aus so tauchen diese in die Tiefe.

Grund dafür ist meistens eine abgeschrägte oder ausgekehlte Stirn vom Köder. Jedoch besitzen auch manche Diver-Jerkbaits eine Schwanzflosse aus Blech oder Plastik, um die Funktion einer Tauchschaufel zu übernehmen.

Der (Produktname) ist einer der bekanntesten Tauch-Jerkbaits den man kennt.

 

Walker

Walker sind eine der ältesten Jerkbaits und haben eine sehr große Ähnlichkeit zum „Besenstiel-Wobbler“. Die Körper der Walker-Jerkbaits sind raffiniert konstruiert und bestehen meist aus bissfestem Kunststoff. Ein wesentlicher Vorteil bei Walkern ist, dass es Suspender Ausführungen gibt, dass ermöglicht den Köder sehr langsam durch das Wasser zu führen. Diese lassen sich nahezu in Zeitlupe führen, weil sie bei Spinnstopps nicht absacken, sondern stehen bleiben. Damit kann man auch mit einem Walker ohne Probleme im kalten Wasser Hechte fangen.

Zweiteiler

Der ein oder andere hat zwar diese Ködergruppe nicht auf dem Zettel aber für mich zählen diese auch zu den Jerkbaits. Bekannte Modelle sind der Real Jerk von Jackson und der S-Curver von Balzer. Diese zwei Köder unterscheiden sich nur minimal voneinander. Gehören aber für mich zu den Jerkbaits, weil sie erst dann ihr ganzes Potenzial entwickeln, wenn sie gejerkt werden,

auffällig ist bei diesen zweiteiligen Modellen, dass dies gute Fangerfolge erzielen, wenn es mit den einteiligen Jerkbaits schwierig wird.

 

Eine gute Jerkbaits Combo machts!

Natürlich braucht man auch entsprechendes Gerät, um die Jerkbaits effektiv zu führen. Hier ein paar Tipps auf was man achten sollte.

  • Rute: Je nach Köder Größe eignen sich Ruten mit einer Länge von 1,80 bis 2,10 Meter mit einem Wurfgewicht von ca. 50 bis 150 Gramm.
  • Rolle: Wie am Anfang schon erwähnt eignen sich hier Baitcaster- oder Multirollen. Darauf zu achten ist hier, dass diese über ein robustes Getriebe verfügen.
  • Schnur: Ich verwende hier eine geflochtene Schnur mit einer Stärke von 0,17 bis 0,25 mm.
  • Vorfach: Ein Vorfach aus Fluorocarbon oder steifen Stahldraht mit einer Stärke von 0,80 bis 1 Millimeter und einer Länge von ca. 40 cm haben sich bewährt gemacht.

 

Tipps für das richtige Vorfach

Eine der umstrittensten Fragen beim Angeln mit Jerkbaist ist „Welches Vorfach ist am besten? “. Lange Zeit verwende man ein Stück Stahldraht und erklärte es unter den Hechtanglern als Nonplusultra. Ich persönlich halt die Spinnstange als überholt, weil der einzige Vorteil nur darin liegt, dass man sich nicht so oft verwickelt beim Auswerfen von größeren Jerbaits. Ich experimentierte mit viele verschieden Vorfächern herum und kam am Ende zum Entschluss, dass eine min. 0,90 mm starke Fluorocarbon als Jerk-Vorfach sich am besten eignet. Seitdem verwende ich es zu 90 Prozent, wenn ich Jerken gehe und ich habe noch nie erlebt, dass ein Hecht das Fluorocarbon-Vorfach mit seinen Zähnen durchtrennt hat. Liegt aber bestimmt auch an der Größe des Jerks. Die Vorteile der Fluorocarbon gegenüber der Spinnstange sind:

  • Deutlich unauffälliger im Wasser als Spinnstangen
  • Leichter zum Verarbeiten
  • Man kann es unkompliziert auf jede Länge anpassen
  • Bei fein austarierten Jerkbaits hat es keinen negativen Einfluss auf die Aktion

 

Trick zum Feintuning der Jerkbaits

 

Gerade schwimmende Jerkbaits eignen sich hervorragen, um sie auf extrem fängige schwebende Jerks umzubauen. Hierzu klebt man mit dem Sekundenkleber runde Blei-Plättchen oder Blei-Streifen an die Unterseite des Bauches. Bei etwas kleineren Modellen eignen sich streifen von Dachdeckerblei. Die Dachdeckerblei-Streifen werden mit einer Zange genau der Form vom Köderbauch angepasst und dann klebt man sie mit Sekundenkleber an. Wenn es einen möglichst, wäre es von Vorteil diese Streifen farblich dem Köder anzupassen und mit einer guten schickt Klarlack versiegeln.

Ich hoffe, ich konnte euch wertvolles über Jerkbaits vermitteln und kann nur jeden dazu raten, dass er selbst seine Erfahrungen mit diesen Hardbait machen soll.

 

Wie immer wünsch ich euch straffe Leinen und viel Spaß am Wasser!

Euer Anglerspezi

The post Jerkbaits – Der sichere Weg zum Räuber appeared first on Anglerspezi - Fischen mit Leib und Seele.



from Anglerspezi – Fischen mit Leib und Seele https://ift.tt/2XPkRtp

Donnerstag, 26. September 2019

Die 10 besten Aalköder

die-10-besten-Aalköder_2

Hier in dieser Zusammenfassung stelle ich euch die 10 besten Aalköder vor. Wenn man von Aalköder denkt, kommt einen sofort der Wurm als bester Köder für die Schlängler ein. Laut Statistik ist er auch der gängigste Köder für den Aal. Dennoch gibt es eine Reihe an Köder für den Aal, die den Wurm durchaus auch in den Schatten stellen kann.

1.Wurm

Kein Aal kann diesem Köder widerstehen, deshalb landet dieser Köder auch auf Platz eins in der Liste “ die 10 besten Aalköder“. Ob Mist-, Gelbschwanz-, Dendrobena- oder Tauwurm, sie alle legen jedes Jahr Tausende Aale auf Kreuz.Wurm 1 Natürlich ist er auch der meist angebotene Köder für Aal und deshalb werden auch viele Fänge mit diesem Köder verzeichnet.

 

Selbst bei dem Wurm gibt es Exoten. Falls gar nix geht, probiere mal einen Wattwurm aus, oftmals bringt solch ein Wurm doch noch einen Aal. Nachteil von dieser Wurmart ist, dass viele Fischarten auf diesen Wurm stehen und das gezielte Aalangeln wir einen erschwert.

 

kurze Zusammenfassung:

+ hat eine gute Haltbarkeit am Haken.

+ man kann sie gut Lagern und haben eine lange Haltbarkeit.

+ den Wurm kann man nicht nur für die Aalangelei verwenden, sondern für eine Reihe an Fischarten.

– viele Beifänge sind mit diesem Köder vorprogrammiert.

 

2.Köderfisch

KöderfischDer Köderfische ist generell ein sehr guter Köder. Wenn man ihn als ganzen Fisch am Haken anbietet Gehen gerne Großaale auf diesen Köder, vorausgesetzt es ist ein Gewässer ohne Zander und Wels. Als Fetzen angeboten ist er generelle ein Allrounder für verschiedene Situationen.

 

Für den Aalfang eignen sich besonders Grundeln, Lauben, Stinte und kleine Rotaugen gut. Wenn man Fischfetzen anbieten möchte, kann man alle Fischarten verwenden.

 

Köderfische sind im Grunde genommen ein sehr guter Köder, weil man ihn sehr leicht portionieren kann und einfrieren. Wenn man den Köderfisch auftaut, ist er oft fängiger als wenn er frisch ist. Wenn man an einem Gewässer ist, wo Aale nicht an Fisch als Nahrung gewöhnt ist, wird man mit diesem Köder nicht viel Erfolg haben.

 

kurze Zusammenfassung:

+ mit Köderfischen kann man gezielt auf Aalangeln.

+ hat eine sehr gute Haltbarkeit am Haken.

+ man kann sie gut Lagern und die Anschaffung ist nicht mit großem Aufwand verbunden.

+ ein optimaler Köder für Großaale

+ ein gezieltes Anfüttern ist mit Köderfisch möglich.

– viele Fehlbisse.

– Ist nicht für jedes Gewässer gut einsetzbar.

 

3.Maden

Auch mit diesem Köder kann man Aale fangen. Doch wenn man nicht sehr intensiv anfüttert, sind Maden nicht der beste Köder für Aale.Maden

 

Immer wieder kommt es vor, dass Aale auf Maden beim Grundangeln gefangen werden. Doch vergleicht man diesen Köder mit anderen wie z. B. Wurm und Köderfisch ist es gerechtfertigt, dass er den dritten Platz ein nimmt in der Liste „die 10 besten Aalköder“.

 

Füttert man die Maden sehr konsequent am Abend und nachts schießen sich die Schlängler sehr gut ein auf diesen Köder und dann erweist sich die Made als Top Köder für die Aale.

 

kurze Zusammenfassung:

+ die Maden lassen sich sehr gut anfüttern und die Aale gewöhnen sich recht schnell daran.

+ eine gute Haltbarkeit am Haken.

– viele Beifänge und nicht der beste Köder für die Schlängler

 

4.Bienenmaden

BienenmadeDie Bienenmade ist eher eine ungewöhnlicher Aalköder doch in einigen Gewässern kann dieser Köder einen regelrechten Fressrausch bei Aalen erwirken (nicht nur bei Aale).

 

Die Bienenmade ist eine sehr geruchsintensiver Alternative zur Made und ist ein sehr guter Aalköder. Ihr Aroma tritt durch ihre weiche Haut aus. Ein Nachteil von der Bienenmade ist, dass sie keine gute Haltbarkeit am Haken hat und ein gezieltes Aalangeln ist wie bei den Maden nicht möglich.

 

kurze Zusammenfassung:

+ besitz ein sehr starkes Aroma.

+ kann in einigen Gewässern sehr effektiv sein.

– Viele Beifänge.

– keine optimale Haltbarkeit am Haken.

 

5.Leber

Leber ist ein sehr guter Aalköder, doch leider ist dieser Köder eine wenig in Vergessenheit geraten.Leber

Es gibt verschiedene Leberarten und alles sind gleichermaßen fängig, doch bei der Haltbarkeit am Haken unterscheiden sie sich sehr. Eine gute Haltbarkeit hat z. B. Putenleber und Rinderleber. Leber verliert recht schnell ihr Konsistenz und muss daher gekühlt werden. Bis auf Döbel und Barben kann man Beifänge recht gut ausschließen.

 

kurze Zusammenfassung:

+ kaum Beifänge.

+ aromatisch.

– schlechte Haltbarkeit am Haken.

– verdirbt sehr schnell.

 

6.Rogen

Rogen ist ein sehr unterschätzter Aalköder. Forelleneier sind sehr aromatisch und fangen sehr gut Aale. So gut wie er fangt so problematisch ist er auch.

 

Forelleneier nutzen wenige Angler als Köder für die Schlängler. Die Eier der Forelle sind voller Fett und Proteinen, somit duften sie verführerisch und stellen einen nahrhaften Happen für die Aale da.

 

Jedoch ist das Anködern mit den Rogenpaketten nicht ganz leicht, weil sie eine sehr schlechte Haltbarkeit am Haken haben. Wenn man sie einfriert und dann antaut erleichtert man das Anködern ein wenig. Ein weiteres nennenswertes Problem ist auch, dass man viele Beifänge damit hat.

 

kurze Zusammenfassung:

+ extrem aromatisch.

– viele Beifänge.

– hat eine sehr schlechte Haltbarkeit.

 

7.Krebs

Natürlich darf dieser Köder in dieser Liste „Die 10 besten Aalköder“ nicht fehlen. Aale lieben Krebse an den liebsten frisch gehäuteten Wollhandkrabben. Dementsprechend sind Krebse ein sehr guter Köder, der aber recht selten eingesetzt wird.Krebs

In großen Strömen ernähren sich Aale überwiegend von Wollhandkrabben. In kleineren Gewässern mit entsprechenden bestand sind Flusskrebse in Aalmägen zu finden. Am einfachsten findet man die Krebse unter Steinen. Allerdings mögen nicht nur Aale die Krebse.

 

kurze Zusammenfassung:

+ eines der wichtigsten Nährtier für Aale.

+ lasst sich am geeigneten Gewässer leicht beschaffen.

+ gute haltbarkeit am Haken.

– krebse sind nicht überall anzutreffen.

– viele Beifänge.

 

8.Schnecken

Schnecken

Schnecken

Schnecken sind ein weiterer guter Köder, die fast keiner verwendet. Obwohl dieser Köder sehr leicht zu beschaffen ist und vom Aal gängig und gern gefressener Köder ist.

 

Wer bei dem Köder auf gute Haltbarkeit achten möchte, sollte sich die Schnecken genauer anschauen. Distanzwürfe und Fehlbisse stellen keine Probleme dar. Neben Aale fangt man auch Weißfische und Schleien mit Schnecken.

 

 

kurze Zusammenfassung:

+ extreme Haltbarkeim am Haken.

– ist nicht an jedem Gewässer einsetzbar.

– teilweise hat man einen Beifang.

 

9.Garnelen

Garnele

Garnele

Ein sehr guter Tipp zum Aalangeln. Dieser Köder ist aus Norddeutschland, dort erzielt er sehr gute Fangergebnisse. Ob frisch oder gefroren die Garnele ist immer ein guter Leckerbissen für den Aal.

 

kurze Zusammenfassung:

+ natürliche Nahrung für Aale.

+ sehr aromatischer Köder.

– die Haltbarkeit am Haken ist schlecht.

– man sollte für eine gute Kühlung sorgen.

– viele Beifänge

 

10.Pellet

Pellets sind wahre Proteinbomben und werden gerne von Aalen angenommen.

Sie sind sehr aromatisch und sind auf die Ernährung von Fischen angepasst.

 

kurze Zusammenfassung:

+ sehr fängiger Köder.

+ top Köder zum Anfüttern.

– viele Beifänge

 

Tipp:

Es gibt noch einen Weitern einfachen Tipp, wie man seine Köder noch fängiger machen kann. Tränke eine kleines Schaumstoffstück, mit einen Aallockstoff und bringe das am Hakenköder an oder beträufle die Hauptschnur mit dem Lockstoff. Durch diesen Trick verströmt die Montage lockende Gerüche und die Fangquote lasst sich natürlich dadurch steigern. Gerade bei nicht aromatischen Ködern macht dies Sinn. Wenn du dich fragst: Welcher Lockstoff am besten ist? Lautet die Devise, je stinkiger umso besser.

Ich wünsche euch viel Erfolg beim Aalangeln und vieleicht habt ihr ja den einen oder anderen Köder von der Liste „die 10 besten Aalköder“ schon einmal verwendet.

 

Euer Anglerspezi

Peter

The post Die 10 besten Aalköder appeared first on Anglerspezi - Fischen mit Leib und Seele.



from Anglerspezi – Fischen mit Leib und Seele https://ift.tt/2ntJZrv

Samstag, 29. Juni 2019

8 Tipps zum Zanderangeln im Sommer

Zanderangeln im Sommer macht einfach Spaß, besonders dann, wenn man den Stachelritter vertikal vom Boot aus nachstellt. Hier in diesen Beitrag habe ich ein paar tolle Tipps, mit denen ihr noch besser fangt.

 

Tipp 1: „Die Strategie“

Beim Zanderangeln im Sommer beangelt man am besten verschiedene Stellen mit unterschiedlicher Bodenstruktur, damit man so schnell wie möglich eine bestimmte Angelstrategie findet. Beginne am besten an Plateaus und an Unterwasserbergen, die von tieferen Gewässern umgeben sind. Zandergewässer die eine Tiefe von ca. 20 – 40 Meter Vorweisen sind meiner Meinung nach ideal dafür geeignet und die Räuber findet man hier meist in einer Tiefe von acht bis zehn Meter. In flacheren Seen halten sich Zanderschwärme meist im flachen Wasser auf.

 

Der Wind ist beim Vertikalangeln ein wichtiger Faktor, denn er bestimmt wie man seinen Köder am besten präsentiert. Am besten ist, wenn man an windgeschützten Gewässerzonen beginnt und erst, wenn hier die Bisse ausbleiben nimmt man einen Wechsel an windige Stellen vor.

 

Tipp 2: „Große Köder“

Da man in der Regel die interessanten Stellen schnell beangelt sollte man darauf achten, dass der Köder den man fürs Zanderangeln im Sommer wählt, eine hohe Aufmerksamkeit erregt beim Zander. Ich greife hier gerne zu sehr großen Ködern die eine Länge von ca. 25 Zentimeter besitzen, erst wenn der XXL-Köder keinen Biss bringt, wechsle ich auf Gummifische mit einer Größe von 15 bis 18 Zentimeter.

Tipp 3: „Teste verschiedene Farben“

Man sollte immer mehrere Köder dabei haben mit unterschiedlichen Färbungen. Gut wäre vier verschiedene Färbungen mit zuhaben von natural bis hin zu grellen.

Bei klaren Gewässern verwende ich gerne natürliches Design und umso drüber das Gewässer wird, umso greller fallt dann der Köder aus.

 

Tipp 4: „Aromen als Lockstoff“

Heut zutage findet man in verschieden Angelläden und auch Angel-Onlineshop´s ein großes Sortiment an Raubfisch-Lockstoffe. Solch Lockstoffe ergeben vor allem an schwierigen Tagen Sinn und bringen den einen oder anderen Biss. Am besten haben sich bei mir Krabben-, Fisch- und Knoblaucharomen bewährt. Wobei man bei Knoblaucharomen dazusagen muss, dass man diese das ganze Jahr über mit Erfolg verwenden kann.

 

Tipp 5: „Bewegende Köder“

Man sollte darauf achten, dass man den Köder genügend Bewegung verleiht. Man wird keinen Zander zum bis überreden können, wenn man den Köder nur durch das Gewässer leiert. Sobald der Köder ins Wasser gebracht wurde, lässt man ihn bis knapp über den Grund absinken. Danach haltet man den Köder einige Sekunden Still und dann beginnt man ihn in raschen Bewegungen ca. einen halben Meter ihn auf und ab zu bewegen. Anschließen sollte man, dann den Köder für einige Sekunden in der erhöhten Position halten. Wenn die Zander in guter Beißlaune sind, können sie in diesen Bewegungen nicht widerstehen.

 

Tipp 6: „Unterschiedlich Köder“

Man sollte immer verschiedene Köderarten mithaben und mit diesen dann experimentieren. Ich beginne meisten mit dem Köder, der das aggressivste Bewegungsverhalten hat, und wechsle erst dann auf dezentere Köder, wenn die aggressiven versagen. Gummifische mit Schwanzteller laufen sehr aggressiv, gefolgt von Doppeschwanz-Twister.

 

Tipp 7: „rasselnde Köder“

Bei Geräuschen werden die Zander im Sommer sehr neugierig eine gute Methode ist, wenn man den Köder auf den Grund aufklatschen lässt, aber es gibt natürlich auch andere. Zum Beispiel kann man seinen Köder noch mit Rasselkapseln modifizieren, die man am Haken oder im Gummifisch anbringt. Solch ein Köder erweckt die Neugier des Zanders von oben bis zum Grund und erhöht die Bissfrequenz.

Tipp 8: „Natürköder“

Wie jeder Angler wissen sollte, sollte man immer ein Ass im Ärmel haben. Gerade beim Zanderangel im Sommer können beißfaule Stachelritter den „Köfi“ nicht widerstehen. Der Naturköder kann ganz entspannt mit einer „toten Rute“ präsentiert werden. Sehr wirksam, hat sich der Köderfisch bei mir an Tagen, wo es starke Wetterschwankungen gab erwiesen.

 

Ich hoffe diese Tipps können euch helfen beim Zanderangeln im Sommer und ich wünsche euch viel Erfolg dabei.

 

Euer Anglerspezi

Peter

The post 8 Tipps zum Zanderangeln im Sommer appeared first on Anglerspezi - Fischen mit Leib und Seele.



from Anglerspezi – Fischen mit Leib und Seele https://ift.tt/2Yj0BzX

Montag, 18. März 2019

Rotaugen im Frühjahr

Rotaugen-im-Frühjahr

Beim Angeln auf Rotaugen im Frühjahr fängt man entweder jede Menge oder man geht Schneider nach Hause. In diesen Beitrag erkläre ich: Was man tun sollte und was man besser lassen soll!

Im Frühjahr versammeln sich die Rotaugen zu großen Schwärmen, aber Achtung in keiner anderen Jahreszeit sind kleine Details so entscheidend für den Fang wie in dieser. Der erste wichtige Schritt ist, dass man den Hotspot wo sich die Rotaugen befinden ausmacht.

 

Der richtige Platz ist entscheidend!

Im Frühjahr stellt man immer deutlicher fest, dass es stellen in Gewässern gibt, wo sich keine Fische aufhalten. Oftmals wirkt es regelrecht wie ausgestoben. Diese Aussage klingt natürlich nicht gerade hoffnungsvoll, aber auch dies können wir Angler positiv betrachten.

Rotaugen sammeln sich in so einer Jahreszeit in großen Schwärmen und verweilen am Grund, bis es wieder wärmer wird. Wenn man so einen Hotspot erst mal ausgemacht hat, wird man mit einer großen Beute belohnt. Natürlich steht jetzt diese Aussage im Widerspruch, denn das kalte Wasser sorgt eigentlich dafür, dass der Stoffwechsel und die Beißlust der Fische auf ein Minimum heruntergeschraubt wird. Gute Stellen für das Angeln auf Rotaugen im Frühjahr sind tiefe Seen und große Flüsse, dort sammeln sich die Rotaugen wie schon zuvor erwähnt in großen Schwärmen in ca 6 – 8 m Tiefe. Natürlich kann man diese Stellen auch allein ausmachen, dennoch empfehle ich euch, die dortigen Angler zu befragen, wo die Rotaugen stehen. Damit erspart ihr euch viel Zeit und könnt die Zeit sinnvoller nutzen.

 

Beifänge beim Angeln auf Rotaugen im Frühjahr minimieren!

 

Ein wichtiger Aspekt beim Angeln auf Rotaugen im Frühjahr ist, dass man die Beifänge minimiert. Hier kommt es auf die richtige Wahl des Hakenköders an, dass in dem Fall Maden oder Caster sind. Da sich Rotaugen bei solchen Sammelstellen das Wasser teilen, sind oftmals unerwünschte Beifänge wie z. B. Minibarsche, Ukuleien und noch andere Weißfischarten keine Seltenheit. Um solche Beifänge zu vermeiden, sollte man einen so genannten „Baitdropper“ verwenden. Mit dem „Baitdropper“ kann man eine große Menge loses Futter am Grund absetzen ohne, dass sich Ukulei, Minibarsch und co. davor schon den Rotaugen das Futter Weckfressen. Beim Grundfutter Mix sollte man darauf aufpassen, dass man große Köder wie Mais nicht verwendet. Hier eignet sich gut, gekeimte Hanfsamen, Maden oder Caster, die man dem Grundfutter beimengt.

Helles oder dunkles Grundfutter?

In tiefen Gewässern jenseits von drei Meter kommt man nicht um das Grundfutter herum. Hier stellt sich aber die Frage: Verwendet man hier ein helles oder dunkles Grundfutter? Ich rate von hellem Futter im Frühjahr ab. Im Frühjahr ist das Wasser am klarsten und bei einem hellen Futterteppich hebt sich die Silhouette von den Rotaugen sehr gut ab und sind für Raubfische und fischfressende Vögel daher leichte Beute. Dem zufolge sollte man immer bei klarem Wasser einen dunklen Grundfuttermix wählen.

 

Wie groß darf der Futterplatz sein?

 

Beim Angeln auf Rotaugen im Frühjahr ist es wichtig seinen Futterplatz klein zu halten. Ein Futterplatz sollte beispielsweise ca. 20 mal 20 cm groß sein. Wenn man einen Baitdropper verwendet, nimmt der Futterplatz nur wenige Zentimeter ein. Hat man die Köderschachtel nicht zur Hand, sollte man darauf achten, dass man nur kleine und wenige Futterbälle reinwirft oder einen Pole Cup verwendet. Das wenige Futter, was man einbringt, hat einen weiteren Effekt, dass der Futterneid enorm wird und sich die Fische darum reisen.

Wo soll die Montage hin?

Sobald man den Futterplatz präpariert hat und die ersten Rotaugen kommen an, ist es ratsam seine Posenmontage ca. 10 cm hinter dem Futterplatz auszubringen. So fangt man nämlich die wartenden Fische, die auf einen freien Platz beim Futterteppich Geiern. Wirft man die Montage direkt auf den Futterplatz, ist es oft so, dass man die Fische hakt oder die Pose wird wegen vermehrten Schnur Kontakt unter das Wasser gezogen und man hat keine genaue Bisserkennung mehr.

Hoffentlich konnte dieser Beitrag euch ein wenig hilfreich sein beim Angeln auf Rotaugen im Frühjahr.

Habt Spaß am Wasser!

Euer Anglerspezi

Peter

The post Rotaugen im Frühjahr appeared first on Anglerspezi - Fischen mit Leib und Seele.



from Anglerspezi – Fischen mit Leib und Seele https://ift.tt/2Y416xQ

Mittwoch, 13. März 2019

Barschangeln im März – Weiche Köder verführen zum Biss!

Barsch-angeln-im-MärzDie ersten Gewässer sind frei vom Eis und für viele Angler ist das der Zeitpunkt für die ersten Barsche. Wenn man einen guten Erfolg beim Barschangeln im März erreichen möchte, ist eine langsam geführte Gummiwurm-Montage der Schlüssel dafür.

 

Weiche Köder verführen zum Biss!

 

Sobald sich die ersten eisfreien Stellen auf den Gewässern zu sehen sind, kann man davon ausgehen das sich unter der Wasseroberfläche die ersten Fische tummeln. Für die Barsche ist, dass das Startsignal, um in flache Gewässer zu ziehen. Solche flachen Stellen erwärmen sich recht schnell und es reichen schon wenige Sonnentage aus und man kann hier die Stachelflosser antreffen. Je nach Größe solcher eisfreien Zonen wählt man seine Angelmethode. In den meisten Gewässern trifft man nur auf eine Stelle, die aber dafür einige Quadratmeter groß sein kann.

 

Dezente Köder für mehr Erfolg!

Macht man solche stellen aus, stellt man sich gleich die Frage: Wie finde und fange ich die Barsche? Natürlich könnte man hier für ein schnelles Abfischen sogenannte Crankbaits verwenden, aber mit solchem bauchigen Wobbler bringt man zu viel Unruhe ins Wasser.

Minnows währen hier schon eine bessere Wahl, aber sprechen auch nicht alle Barsche an. Beim Barschangeln im März sollte man viel langsamer und dezenter angeln und künstliche Würmer verwenden. Mit Zentimeter langen, gesalzenen Gummiwürmern erzielt man meiner Meinung nach, die besten Erfolge!

Der Grund dafür ist ganz einfach erklärt. Natürlich verabscheuen die Barsche keine großen Köder dennoch führen diese zu viel mehr Fehlbissen. Ein weiterer Grund ist dafür das man auf kleinere Köder eine höhere Bissfrequenz erzielt, dass in der kalten Jahreszeit von Vorteil ist. Natürlich muss man auch den Köder Bodennah anbieten und ihn dem entsprechend beschweren mit sogenannten „Nailsinker“. Diese speziellen gerippten Gewichte in Nagelform, steckt man ganz einfach in den Gummiwurm am Kopfende.

Alternative für Nailsinker

 

Eine gute Alternative zu den Nailsinker die im Angelladen angeboten werden sind herkömmliche Schrauben aus der Werkzeugkiste. Man schraubt sie einfach in den Gummiwurm mit dem Gewinde rein. Dank den Schrauben hat der Köder dann ein gradliniges sink Verhalten.

Je nach Kraut bewuchs im Wasser, wählt man dann auch sein Hakenmodell mit einen Krautschutz aus. Der Haken wird dann einfach mittig durch den Gummiwurm gestochen.

Beim Barschangeln im März sollte man am besten eine leichte Baitcast-Rute verwenden. Mit einer Länge von 2,10 Meter und der entsprechenden Baitcast-Rolle, mit der man auch mühelos leichte Gewichte werfen kann, beschleunigt man beim Wurf die Montage gleichmäßig. Durch das Gleichmäßige beschleunigen verhindert man auch, dass der Gummiwurm ausreisen kann. Zudem hat die Rute eine sehr weiche Spitze, dass sie ideal für solch eine Angelei macht.

Beim angeln sollte man die Schnur immer straff halten. Mit einer zu harten Rute würde dies dazu führen, dass der Fisch den Köder nicht einsaugen kann.

Den Anhieb muss man geduldig setzen!

Wenn der Gummiwurm nach dem Auswurf den Grund erreicht hat, zieht man ihn mit leichten Pausen über den Boden. Dabei werden kleine Vibrationen auf den Wurm übertragen und machen zusätzliche bewegungen mit der Rutenspitze unnötig. Das geringe Gewicht vom Köder sorgt dafür, dass der Köder nicht zu schnell über den Grund gezogen wird und sich auch nicht anhebt.

Bei einem hochmodulierten Kohlefaserblank fühlt man den Biss relativ gut, aber hier schlägt man dennoch nicht sofort an. Ein zu schnelles anschlagen führt meistens dazu, dass man den Fisch nicht hakt und wohlmöglich den Köder verliert. In der ersten Phase eines erfühlten Bisses ist es oft so, dass der Räuber den Köder an einem Ende hält, um in vor einer weiteren Flucht abzuhalten. Erst in der zweiten Phase saugt er den Köder komplett ein. Dem zufolge ist es empfehlenswert den Fisch genügend Zeit zugeben damit er den Köder ganz in Ruhe aufnehmen kann. Erst wenn man einen seitlichen Schnur-drift bemerkt setzt man den Anhieb.

Tipp: Verzichte auf Snaps!

Wenn man sehr langsam angelt, sollte man sich immer vor Augen halten, dass der Fisch auch genügend Zeit hat, den Köder zu inspizieren. Da kann ein Einhänger manchmal schon entscheiden für den Fisch sein. Ich empfehle hier lediglich eine 0,20er Fluorocarbon die direkt an einen einzel Haken geknotet wird.

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag zum Barschangeln im März gut gefallen und wünsche euch viel Spaß am Wasser!

Euer Anglerspezi

Peter

 

Hier noch die 5 größten fehler beim Barschangeln:

The post Barschangeln im März – Weiche Köder verführen zum Biss! appeared first on Anglerspezi - Fischen mit Leib und Seele.



from Anglerspezi – Fischen mit Leib und Seele https://ift.tt/2XPudFf

Mittwoch, 6. März 2019

Brassen angeln im Frühjahr mit Knoblauch.

Beim Brassen angeln im Frühjahr ist mir eines besonders aufgefallen, die Abramis brama fahren total auf Knoblauch ab. Hier möchte ich euch meine Erfahrungen beschreiben, die ich mit der Zauberknolle beim Brassen angeln im Frühjahr gesammelt habe.

 

Mit Knoblauch zum Fisch!

Friedfische lieben die stark riechende Knolle wegen ihres starken Aromas. Die ersten Erfahrungen, die ich gesammelt habe mit Knoblauch beim Angeln wahr einmal beim Forellenangeln, als ich meinen Teig mit dem Saft der Knolle verfeinern wollte. Anstelle der Forellen fing ich eine Brasse nach der anderen, von da an wusste ich, dass Knoblauch ein wahrer Friedfisch Magnet sein musste.

Als ich dann noch las, dass englische Karpfenangler ganze Knoblauchzehen als Boilie-Ersatz einsetzten und gute Fänge verzeichnen können, war meine Vermutung auch bestätigt.
Ich machte mich gleich ran und suchte mir ein Gewässer aus mit guten Brassen bestand, wo ich mit einer Feederrute und einen Method-Futterkorb mein Glück versuchte.

Geruch im Futter.

Beim Gewässer eingetroffen, machte ich mich nach dem Aufbau der Rutenauflage und Rute an das Mischen vom richtigen Anfuttermittel.

Mir war von Anfang an klar, dass Selbst das Anfuttermittel einen Knoblauchgeruch haben soll. Durch Recherchen im Internet kam ich auf Knoblauchöl, das ich in den Groundbait für Brassen mit dem Wasser reinmischte und gut durchknetete, damit sich das Knoblaucharoma gleichmäßig im Groundbait verteilt. Zum Schluss habe ich noch das Groundbait mit Knoblaucharoma durchgesiebt, damit ich ein fein flockiges Grundfutter habe, das gut am Method-Futterkorb hält.

Tipp: Wichtig ist, dass ihr das Öl mit dem Wasser sehr gut verrührt. So kann man sichergehen, dass das Knoblaucharoma gut im Futtermix verteilt ist.

Knoblauchstücke als Köder

BrassenköderAls Köder verwendete ich natürlich auch Knoblauch, aus dem ich mit einem Brotausstecher Maul gerechte Stücke ausstanze. Die so gewonnen Köderzylinder, kann man hervorragen mit einer Haarmontage den Brassen anbieten.

Es kann los gehen!

 

Alle Vorbereitungen wahren nun getroffen und ich Warf meine Rute aus und legte sie auf die Auflage ab und wartete ca. 30 Minuten, bis die Feeder-Spitze mir einen Biss signalisierte. Der Fisch biss so kraftvoll an, dass die Spitze deutlich herumgerissen wurde und er sich durch das Gewicht vom Methhod-Futterkorb selbst hakte. Wenig später konnte ich einen schönen Brassen mit ungefähr 1 kg Keschern. Beim Abhaken von diesem schönen Brassen konnte ich beobachten das der Fisch das Futter, dass ich zuvor angefüttert habe, sofort ausgeschieden hat. Dies zeigte mir, dass das Knoblauch-Öl die Verdauung von Fischen fördert, genau wie Hanföl und versetzt sie regelrecht in einen Fressrausch. Bestätigt wurde mir das an diesen Tag mehrmals und einige schöne Exemplare fanden den Weg in meinen Kescher.

Fazit.

 

Ich kann es nur wärmstens empfehlen Brassen angeln im Frühjahr mit Knoblauch, zu gehen. Der Knoblauch entfaltet in dieser Jahreszeit sein Aroma im Wasser am besten. Ich testete diese Methode auch im Sommer aus und kam nicht auf diese Fangergebnisse, die ich im Frühjahr oder im Herbst erzielen konnte.

In der Hoffnung, dass ihr auch gute Fänge erzielen könnt mit Knoblauch, wünsch ich euch wie immer viel Spaß am Wasser!

„Petri Heil“

Euer Anglerspezi
Peter

The post Brassen angeln im Frühjahr mit Knoblauch. appeared first on Anglerspezi - Fischen mit Leib und Seele.



from Anglerspezi – Fischen mit Leib und Seele https://ift.tt/2NMuT9z

Freitag, 1. Februar 2019

Angeln im Winter

Einige Angler haben eine gewisse Abneigung gegen kälte und sie verzichten auf das Angeln im Winter. Dabei steigen die Chancen im Winter sehr, einen großen Fisch zu überlisten.  Hier in diesen Beitrag möchte ich euch näherbringen, dass angeln im Winter sehr lukrativ sein kann, auch wenn die Gesamtfangrate im Vergleich zu dem Rest des Jahres sinkt.

 

Umgebungstemperatur ist ein wichtiger Faktor.

 

Fische bezeichnet man als Kaltblüter und sind daher wechselwarme Tiere. Ihre Körper Temperatur einspricht also nahezu der Umgebungstemperatur. Das hat zur Folge, dass Fische in der kalten Jahreszeit wenig aktiv sind. Wenn man bedenkt, dass ein Hecht im Sommer für die Verdauung seiner Beute zwei Tage benötigt, erscheint die im Winter dafür notwendige Zeit von einer Woche als sehr lang.

Raubfische fahren nämlich in Winter ihren Energieverbrauch auf das Minimum und versuchen mit sowenig aufwand wie nur möglich ihren Hunger zu stillen. Wir Angler können mit diesem Wissen die Köder Wahl besser eingrenzen und greife hier zu großen Gummiködern mit wenig Aktion, weil diese in der kalten Jahreszeit höher Fangchancen besitzen und natürliche Beute am besten Imitieren.

Wo stehen die Fische im Winter?

In Sommer sind Fische im Gewässer ungleichmäßig verteilt. Im Winter ist die ungleichmäßige Verteilung noch stärker ausgeprägt. Friedfische sammeln sich im Winter zu Fischschwärmen und verbleiben in dieser Jahreszeit hoch konzentriert an einigen sehr wenigen Stellen. Räuber folgen natürlich ihrer Beute und lauern ihnen natürlich unweit von diesen Stellen auf.

Im Allgemeinen sind im Winter in einem Fluss die Häfen, Warmwassereinläufe, Altarme und richtig tiefe Buhnen mit ruhigem Wasser die besten Hot-Spots. Bei Seen sammeln sich die Fische an der tiefsten Stelle. Einen Raubfisch zu überlisten kann sich mit diesen wissen dennoch als Schwierigkeit darstellen, weil sich der Raubfischangler beim Angeln im Winter am richtigen Ort zur richtigen Zeit befinden muss.

Bemerkenswerte Wasseranomalien

Das Wasser besitzt eine thermische Eigenschaft und wird mit zunehmender Tiefe einige Grad wärmer, wobei sich das auf maximal 4 Grad beschränkt.  So ist in der tiefsten Stelle in einem Gewässer, insofern es sich nicht um strömendes Wasser und um mehr als 2 Meter Tiefe handelt, immer 2 bis 4 Grad wärmer als an der Oberfläche.

 

Fische bemerken selbst minimale Temperatur-Schwankungen und halten sich bevorzugt in warmen Bereichen, die auch von der Strömung befreit sind. In solchen Stellen können sich die Fische entspannt aufhalten ohne, dass sie ihre Energiereserven wegen der Strömung und kälte verbrauchen. Sind dann auch noch bei solchen Stellen Unterwasserberge oder Gumpen, bieten diese Stellen für die Fische eine markante Bodenstruktur und sind wahrliche Hotspots für jeden Angler im Winter.

Friedfischangeln im Winter

 

Die besten Köder fürs Angeln im Winter sind Naturköder, egal ob in der Raub- oder Friedfischangelei. Maden und Würmer, die an einer Futterkorb- oder Posen-Montage an Grund nähe angeboten werden, führen zum Erfolg bei Karpfen, Brassen und anderen Friedfischen.

Futterkorb-Montage-angeln-im-Winter

Wie ihr bemerkt, ist die Grundmontage beim Angeln im Winter nicht viel anders als, wie im Sommer. Das Einzige, wo ihr darauf achten sollt, ist das die einzelnen Teile ein wenig feiner ausfallen. Grund dafür ist das die Fische in der kalten Jahreszeit nicht so agil und entschlossen den Köder packen, sondern eher langsamer und man das mit einer feineren Auswahl der Montage besser bemerkt.

 

Raubfischangeln im Winter

 

Auch hier sollten Raubfischangler auf einen Naturköder zurückgreifen. Der Köder sollte tief und nah am Grund schwebend angeboten werden. Empfehlenswert ist hier eine Posen-Montage mit totem Köderfisch, wie es auch beim Zanderangeln verwendet wird. Wirft man seine Montage mitten an der tiefsten Stelle aus, sollte der Köder ca. 10 bis 50 cm über den Grund schweben. Nun kann man geduldig auf den Biss warten, sollte das Glück dann mitspielen und es kommt zum Biss, kann man mit einen kapitalen Esox rechnen.

Köderfisch-Montage-für-den-Winter

Spinnfischer sollten aber nicht glauben, dass sie bei solchen Temperaturen auf ihr Hobby verzichten müssen. Im Winter muss man nur seinen Köder ein wenig anders präsentieren als wie im Sommer. Da die Fische wegen der Kälte träge sind, müssen die Köder groß sein, nah und mit wenig Tempo am Grund geführt werden. Der Räuber schnappt sich erst dann den Köder, wenn er das Gefühl hat, dass er sich mit wenig Energieverbrauch die Beute schnappen kann.

Fatzit

Angeln im Winter ist genau so möglich wie im Sommer, dass einzige was sich der Angler verinnerlichen sollte, ist, dass er wegen der Kälte seine Bekleidung gut wählt. Berücksichtigt man diesen Aspekt, kann die winterliche Natur einen besonderen Charme versprühen und man nimmt weniger die Tier- und Pflanzenwelt war sondern den Raum und die Stille.

Ich wünsch euch viel Spaß am Wasser!

Euer Anglerspezi

The post Angeln im Winter appeared first on Anglerspezi - Fischen mit Leib und Seele.



from Anglerspezi – Fischen mit Leib und Seele http://bit.ly/2GgDNKY