Montag, 18. März 2019

Rotaugen im Frühjahr

Rotaugen-im-Frühjahr

Beim Angeln auf Rotaugen im Frühjahr fängt man entweder jede Menge oder man geht Schneider nach Hause. In diesen Beitrag erkläre ich: Was man tun sollte und was man besser lassen soll!

Im Frühjahr versammeln sich die Rotaugen zu großen Schwärmen, aber Achtung in keiner anderen Jahreszeit sind kleine Details so entscheidend für den Fang wie in dieser. Der erste wichtige Schritt ist, dass man den Hotspot wo sich die Rotaugen befinden ausmacht.

 

Der richtige Platz ist entscheidend!

Im Frühjahr stellt man immer deutlicher fest, dass es stellen in Gewässern gibt, wo sich keine Fische aufhalten. Oftmals wirkt es regelrecht wie ausgestoben. Diese Aussage klingt natürlich nicht gerade hoffnungsvoll, aber auch dies können wir Angler positiv betrachten.

Rotaugen sammeln sich in so einer Jahreszeit in großen Schwärmen und verweilen am Grund, bis es wieder wärmer wird. Wenn man so einen Hotspot erst mal ausgemacht hat, wird man mit einer großen Beute belohnt. Natürlich steht jetzt diese Aussage im Widerspruch, denn das kalte Wasser sorgt eigentlich dafür, dass der Stoffwechsel und die Beißlust der Fische auf ein Minimum heruntergeschraubt wird. Gute Stellen für das Angeln auf Rotaugen im Frühjahr sind tiefe Seen und große Flüsse, dort sammeln sich die Rotaugen wie schon zuvor erwähnt in großen Schwärmen in ca 6 – 8 m Tiefe. Natürlich kann man diese Stellen auch allein ausmachen, dennoch empfehle ich euch, die dortigen Angler zu befragen, wo die Rotaugen stehen. Damit erspart ihr euch viel Zeit und könnt die Zeit sinnvoller nutzen.

 

Beifänge beim Angeln auf Rotaugen im Frühjahr minimieren!

 

Ein wichtiger Aspekt beim Angeln auf Rotaugen im Frühjahr ist, dass man die Beifänge minimiert. Hier kommt es auf die richtige Wahl des Hakenköders an, dass in dem Fall Maden oder Caster sind. Da sich Rotaugen bei solchen Sammelstellen das Wasser teilen, sind oftmals unerwünschte Beifänge wie z. B. Minibarsche, Ukuleien und noch andere Weißfischarten keine Seltenheit. Um solche Beifänge zu vermeiden, sollte man einen so genannten „Baitdropper“ verwenden. Mit dem „Baitdropper“ kann man eine große Menge loses Futter am Grund absetzen ohne, dass sich Ukulei, Minibarsch und co. davor schon den Rotaugen das Futter Weckfressen. Beim Grundfutter Mix sollte man darauf aufpassen, dass man große Köder wie Mais nicht verwendet. Hier eignet sich gut, gekeimte Hanfsamen, Maden oder Caster, die man dem Grundfutter beimengt.

Helles oder dunkles Grundfutter?

In tiefen Gewässern jenseits von drei Meter kommt man nicht um das Grundfutter herum. Hier stellt sich aber die Frage: Verwendet man hier ein helles oder dunkles Grundfutter? Ich rate von hellem Futter im Frühjahr ab. Im Frühjahr ist das Wasser am klarsten und bei einem hellen Futterteppich hebt sich die Silhouette von den Rotaugen sehr gut ab und sind für Raubfische und fischfressende Vögel daher leichte Beute. Dem zufolge sollte man immer bei klarem Wasser einen dunklen Grundfuttermix wählen.

 

Wie groß darf der Futterplatz sein?

 

Beim Angeln auf Rotaugen im Frühjahr ist es wichtig seinen Futterplatz klein zu halten. Ein Futterplatz sollte beispielsweise ca. 20 mal 20 cm groß sein. Wenn man einen Baitdropper verwendet, nimmt der Futterplatz nur wenige Zentimeter ein. Hat man die Köderschachtel nicht zur Hand, sollte man darauf achten, dass man nur kleine und wenige Futterbälle reinwirft oder einen Pole Cup verwendet. Das wenige Futter, was man einbringt, hat einen weiteren Effekt, dass der Futterneid enorm wird und sich die Fische darum reisen.

Wo soll die Montage hin?

Sobald man den Futterplatz präpariert hat und die ersten Rotaugen kommen an, ist es ratsam seine Posenmontage ca. 10 cm hinter dem Futterplatz auszubringen. So fangt man nämlich die wartenden Fische, die auf einen freien Platz beim Futterteppich Geiern. Wirft man die Montage direkt auf den Futterplatz, ist es oft so, dass man die Fische hakt oder die Pose wird wegen vermehrten Schnur Kontakt unter das Wasser gezogen und man hat keine genaue Bisserkennung mehr.

Hoffentlich konnte dieser Beitrag euch ein wenig hilfreich sein beim Angeln auf Rotaugen im Frühjahr.

Habt Spaß am Wasser!

Euer Anglerspezi

Peter

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Mittwoch, 13. März 2019

Barschangeln im März – Weiche Köder verführen zum Biss!

Barsch-angeln-im-MärzDie ersten Gewässer sind frei vom Eis und für viele Angler ist das der Zeitpunkt für die ersten Barsche. Wenn man einen guten Erfolg beim Barschangeln im März erreichen möchte, ist eine langsam geführte Gummiwurm-Montage der Schlüssel dafür.

 

Weiche Köder verführen zum Biss!

 

Sobald sich die ersten eisfreien Stellen auf den Gewässern zu sehen sind, kann man davon ausgehen das sich unter der Wasseroberfläche die ersten Fische tummeln. Für die Barsche ist, dass das Startsignal, um in flache Gewässer zu ziehen. Solche flachen Stellen erwärmen sich recht schnell und es reichen schon wenige Sonnentage aus und man kann hier die Stachelflosser antreffen. Je nach Größe solcher eisfreien Zonen wählt man seine Angelmethode. In den meisten Gewässern trifft man nur auf eine Stelle, die aber dafür einige Quadratmeter groß sein kann.

 

Dezente Köder für mehr Erfolg!

Macht man solche stellen aus, stellt man sich gleich die Frage: Wie finde und fange ich die Barsche? Natürlich könnte man hier für ein schnelles Abfischen sogenannte Crankbaits verwenden, aber mit solchem bauchigen Wobbler bringt man zu viel Unruhe ins Wasser.

Minnows währen hier schon eine bessere Wahl, aber sprechen auch nicht alle Barsche an. Beim Barschangeln im März sollte man viel langsamer und dezenter angeln und künstliche Würmer verwenden. Mit Zentimeter langen, gesalzenen Gummiwürmern erzielt man meiner Meinung nach, die besten Erfolge!

Der Grund dafür ist ganz einfach erklärt. Natürlich verabscheuen die Barsche keine großen Köder dennoch führen diese zu viel mehr Fehlbissen. Ein weiterer Grund ist dafür das man auf kleinere Köder eine höhere Bissfrequenz erzielt, dass in der kalten Jahreszeit von Vorteil ist. Natürlich muss man auch den Köder Bodennah anbieten und ihn dem entsprechend beschweren mit sogenannten „Nailsinker“. Diese speziellen gerippten Gewichte in Nagelform, steckt man ganz einfach in den Gummiwurm am Kopfende.

Alternative für Nailsinker

 

Eine gute Alternative zu den Nailsinker die im Angelladen angeboten werden sind herkömmliche Schrauben aus der Werkzeugkiste. Man schraubt sie einfach in den Gummiwurm mit dem Gewinde rein. Dank den Schrauben hat der Köder dann ein gradliniges sink Verhalten.

Je nach Kraut bewuchs im Wasser, wählt man dann auch sein Hakenmodell mit einen Krautschutz aus. Der Haken wird dann einfach mittig durch den Gummiwurm gestochen.

Beim Barschangeln im März sollte man am besten eine leichte Baitcast-Rute verwenden. Mit einer Länge von 2,10 Meter und der entsprechenden Baitcast-Rolle, mit der man auch mühelos leichte Gewichte werfen kann, beschleunigt man beim Wurf die Montage gleichmäßig. Durch das Gleichmäßige beschleunigen verhindert man auch, dass der Gummiwurm ausreisen kann. Zudem hat die Rute eine sehr weiche Spitze, dass sie ideal für solch eine Angelei macht.

Beim angeln sollte man die Schnur immer straff halten. Mit einer zu harten Rute würde dies dazu führen, dass der Fisch den Köder nicht einsaugen kann.

Den Anhieb muss man geduldig setzen!

Wenn der Gummiwurm nach dem Auswurf den Grund erreicht hat, zieht man ihn mit leichten Pausen über den Boden. Dabei werden kleine Vibrationen auf den Wurm übertragen und machen zusätzliche bewegungen mit der Rutenspitze unnötig. Das geringe Gewicht vom Köder sorgt dafür, dass der Köder nicht zu schnell über den Grund gezogen wird und sich auch nicht anhebt.

Bei einem hochmodulierten Kohlefaserblank fühlt man den Biss relativ gut, aber hier schlägt man dennoch nicht sofort an. Ein zu schnelles anschlagen führt meistens dazu, dass man den Fisch nicht hakt und wohlmöglich den Köder verliert. In der ersten Phase eines erfühlten Bisses ist es oft so, dass der Räuber den Köder an einem Ende hält, um in vor einer weiteren Flucht abzuhalten. Erst in der zweiten Phase saugt er den Köder komplett ein. Dem zufolge ist es empfehlenswert den Fisch genügend Zeit zugeben damit er den Köder ganz in Ruhe aufnehmen kann. Erst wenn man einen seitlichen Schnur-drift bemerkt setzt man den Anhieb.

Tipp: Verzichte auf Snaps!

Wenn man sehr langsam angelt, sollte man sich immer vor Augen halten, dass der Fisch auch genügend Zeit hat, den Köder zu inspizieren. Da kann ein Einhänger manchmal schon entscheiden für den Fisch sein. Ich empfehle hier lediglich eine 0,20er Fluorocarbon die direkt an einen einzel Haken geknotet wird.

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag zum Barschangeln im März gut gefallen und wünsche euch viel Spaß am Wasser!

Euer Anglerspezi

Peter

 

Hier noch die 5 größten fehler beim Barschangeln:

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Mittwoch, 6. März 2019

Brassen angeln im Frühjahr mit Knoblauch.

Beim Brassen angeln im Frühjahr ist mir eines besonders aufgefallen, die Abramis brama fahren total auf Knoblauch ab. Hier möchte ich euch meine Erfahrungen beschreiben, die ich mit der Zauberknolle beim Brassen angeln im Frühjahr gesammelt habe.

 

Mit Knoblauch zum Fisch!

Friedfische lieben die stark riechende Knolle wegen ihres starken Aromas. Die ersten Erfahrungen, die ich gesammelt habe mit Knoblauch beim Angeln wahr einmal beim Forellenangeln, als ich meinen Teig mit dem Saft der Knolle verfeinern wollte. Anstelle der Forellen fing ich eine Brasse nach der anderen, von da an wusste ich, dass Knoblauch ein wahrer Friedfisch Magnet sein musste.

Als ich dann noch las, dass englische Karpfenangler ganze Knoblauchzehen als Boilie-Ersatz einsetzten und gute Fänge verzeichnen können, war meine Vermutung auch bestätigt.
Ich machte mich gleich ran und suchte mir ein Gewässer aus mit guten Brassen bestand, wo ich mit einer Feederrute und einen Method-Futterkorb mein Glück versuchte.

Geruch im Futter.

Beim Gewässer eingetroffen, machte ich mich nach dem Aufbau der Rutenauflage und Rute an das Mischen vom richtigen Anfuttermittel.

Mir war von Anfang an klar, dass Selbst das Anfuttermittel einen Knoblauchgeruch haben soll. Durch Recherchen im Internet kam ich auf Knoblauchöl, das ich in den Groundbait für Brassen mit dem Wasser reinmischte und gut durchknetete, damit sich das Knoblaucharoma gleichmäßig im Groundbait verteilt. Zum Schluss habe ich noch das Groundbait mit Knoblaucharoma durchgesiebt, damit ich ein fein flockiges Grundfutter habe, das gut am Method-Futterkorb hält.

Tipp: Wichtig ist, dass ihr das Öl mit dem Wasser sehr gut verrührt. So kann man sichergehen, dass das Knoblaucharoma gut im Futtermix verteilt ist.

Knoblauchstücke als Köder

BrassenköderAls Köder verwendete ich natürlich auch Knoblauch, aus dem ich mit einem Brotausstecher Maul gerechte Stücke ausstanze. Die so gewonnen Köderzylinder, kann man hervorragen mit einer Haarmontage den Brassen anbieten.

Es kann los gehen!

 

Alle Vorbereitungen wahren nun getroffen und ich Warf meine Rute aus und legte sie auf die Auflage ab und wartete ca. 30 Minuten, bis die Feeder-Spitze mir einen Biss signalisierte. Der Fisch biss so kraftvoll an, dass die Spitze deutlich herumgerissen wurde und er sich durch das Gewicht vom Methhod-Futterkorb selbst hakte. Wenig später konnte ich einen schönen Brassen mit ungefähr 1 kg Keschern. Beim Abhaken von diesem schönen Brassen konnte ich beobachten das der Fisch das Futter, dass ich zuvor angefüttert habe, sofort ausgeschieden hat. Dies zeigte mir, dass das Knoblauch-Öl die Verdauung von Fischen fördert, genau wie Hanföl und versetzt sie regelrecht in einen Fressrausch. Bestätigt wurde mir das an diesen Tag mehrmals und einige schöne Exemplare fanden den Weg in meinen Kescher.

Fazit.

 

Ich kann es nur wärmstens empfehlen Brassen angeln im Frühjahr mit Knoblauch, zu gehen. Der Knoblauch entfaltet in dieser Jahreszeit sein Aroma im Wasser am besten. Ich testete diese Methode auch im Sommer aus und kam nicht auf diese Fangergebnisse, die ich im Frühjahr oder im Herbst erzielen konnte.

In der Hoffnung, dass ihr auch gute Fänge erzielen könnt mit Knoblauch, wünsch ich euch wie immer viel Spaß am Wasser!

„Petri Heil“

Euer Anglerspezi
Peter

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