Freitag, 1. Dezember 2017

Anfuttermittel selber machen.

Wenn Angler Anfuttermittel selber machen, schaut es oftmals für den Leihen aus wie schwarze Magie. Ich kann euch da aber beruhigen, wir Angler verwenden hier keine Hexenkräuter, sondern ganz normale Substanzen, die für jeden frei zugänglich sind.

Hier beschreibe ich euch welche Stoffe infrage kommen, welche Eigenschaften sie haben und wie sie richtig angemischt werden.

Seit jeher werfen Angler Pülverchen und Duftstoffe ins Wasser um hungrige Mäuler zu ihrem Angelplatz zu locken. Die Zeiten, wo Brot und Getreideschrot ihren Dienst getan haben, sind aber schon längst vorbei. Der Markt bietet eine große Auswahl von verschieden Fertigfuttermischungen an, mit raffinierten Kombination von Mehlen, Schrot, Flocken und Saatkörner in Verbindung mit Duftstoffen und Aromen. Doch wer seine Anfuttermittel selber machen will, kann auch die einzelnen Bestandteile einer Futtermischung erwerbern und sich selbst sein Meisterfutter anmischen.

Welche Substanzen man am besten verwendet, hängt immer von den jeweiligen Gewässerbedingungen ab. Die Mixtur entscheidet, ob euer Futter klebt oder im Wasser rasch auseinander bröselt, ob es schwer oder leicht ist, intensiv duftet und schmeckt oder ob es doch nur ein fades Süppchen am Gewässergrund bildet.

Hier eine Auflistung für die wichtigsten Futterkomponenten.

Grundstoffe:


Paniermehle:

Paniermehl

Jörg Brinckheger / pixelio.de

Anteile im Futter bis zu 70%

Paniermehle sind die Basis von fast jeder Futtermischung, es besteht meist aus gemahlenen Brötchen, Brot oder Zwieback. Manche Paniermehlsorten nehmen bei Kontakt mit Wasser viel Feuchtigkeit auf und sorgen dafür, dass euer Futter schwer wird, und es gut zusammenhält. Für ein leichtes Futter eignet sich feines Zwieback-Paniermehl, dass beim Einbringen ins Wasser rasch zerfällt.

 


Biskuitmehle:


Anteil im Futter bis zu 50%

Biskuitmehl ist eines der wichtigsten Zutaten bei der Lockfutterzubereitung. Biskuitmehle wie z. B. Fettbiskuit, Waffelbiskuit, Schokobiskuit gewinnt man, wenn man Tortenböden, Kuchen oder Waffeln zermahlt. Durch den süßen Eigengeschmack wirkt dieses Mehl unwiderstehlich auf Brassen und es besitzt ein hohes Bindevermögen (besonders Fettbiskuit). Durch diese Eigenschaft eignen sich solche Mehle besonders gut bei stark strömenden Gewässern.

 


LebkuchenmehlLebkuchenmehl

Anteil im Futter bis zu 40 %

Dieses Mehl zieht Brassen und Rotaugen gleichermaßen an und wird aus Lebkuchen und Spekulatius gewonnen. Es verleiht der Futtermischung eine außerordentliche Süße.


Maismehl

Maismehl

Anteil im Futter bis zu 30%

Gemahlener oder geschroteter Mais ist in vielen Futtermischungen enthalten. Es wird deshalb gerne beim Anfuttermittel selber machen verwendet, weil Maismehl im Wasser schon nach kurzer Zeit einen intensiven Duft abgibt. Um so größer das Mahlgut ist (Maisgrieß, Maisschrot oder gebrochener Mais), desto lockerer wird das Futter und es bindet kaum noch. Maismehl oder Maisdunst macht das Futter schwer und es fängt sehr stark zu kleben an.


Auflockernde Zusatzstoffe


WeizenkleieWeizenkleie

Anteil im Futter bis zu 20%

Weizenkleie eignet sich hervorragend für die Herstellung von Futterkugeln, die leicht und rasch im Wasser zerfallen sollen. Es wird gerne verwendet bei sogenannten Wolkenfütterungen, wenn sich Futterpartikel an der Wasseroberfläche ausbreiten und dann nur langsam auf den Boden absinken.


Kokosflocken

Anteil im Futter bis zu 10%

Kokosflocken sorgen dafür, dass der Futterball rasch im Wasser zerfällt, selbst wenn das Futter mit anderen Substanzen schwer gemacht wurde. Die geraspelten Kokosflocken steigen über den Futterplatz empor und reizen den Fisch zusätzlich.


Sojaschrot

Anteil im Futter bis zu 25%

Sojaschrot wird gerne verwendet um den Proteingehalt im Futter aufzuwerten und um es lockerer zu machen.

 


 Bindende Zusatzstoffe


Grieß- und Weizenmehl

Grieß und Weizenmehl

Anteil im Futter bis zu 10%

Grieß und Weizenmehl besitzen eine hervorragende Bindefähigkeit, sodass die Futterkugeln auch bei starken Strömungen langsam zerfallen.


Haferflocken

Haferflocken

Anhteil im Futter bis zu 10%

Diese Substanz bindet ebenfalls gut, wobei Haferflocken eher eine lockende Wirkung auf den Fisch haben. Durch die weißen Flocken im Futter werden Fische magisch angezogen. Wichtig ist nur, dass man nicht zu viel rein mischt, weil Haferflocken eine hohe sättigende Wirkung besitzen.


Kopra-Melasse

Anteile im Futter bis zu 15%

Kopra-Melasse ist ein Abfallprodukt aus der Kokosverarbeitung. Man findet es gerne in Futtermischungen für Fließgewässer. Es ist sehr klebrig und süß und verleiht dem Futter eine natürliche dunkle Farbe. Bezahlt macht sich dies gerade bei Gewässern, wo sich die Fische vor einem hellen Futterteppichen scheuen.


 Duftende Zusatzstoff


Erdnuss- und Nussmehl

Anteil im Futter bis zu 20%

Angler schwören auf den nussigen Duft von diesen Mehlen und haben immer einen Anteil in ihren Futtermischungen dabei.


Blutmehl

Anteil im Futter bis zu 5%

Blutmehl ist ein Futterzusatz mit einem herben Geruch gerade bei warmen Wetterbedingungen sticht der Geruch von Blutmehl sehr durch und hat eine besondere Lockwirkung auf Brassen, Aal und Schleien.


Fischmehl

Anteil im Futter bis zu 15%

Gerade in Karpfen-Futtermischungen ist dieses Mehl oft enthalten. Durch den intensiven Geruch lieben es die Karpfen. Ein weiter Vorteil bei der Zugabe von Fischmehl ist, dass es die Masse auflockert.


Hanf

Anteil im Futter bis zu 30%

Hanfkörner oder auch gemahlener Hanf ist bekannt für eine hohe Lockwirkung bei Rotaugen. Brassen- und Karpfenangler setzen diesen Futterzusatz schon seit Jahren erfolgreich beim  Anfuttermittel selber machen ein. Am besten ist es, wenn man geschroteten Hanf in heißem Wasser überbrüht. Durch dies werden die charakteristischen Duftstoffe freigesetzt. Das gekochte Wasser kann man auch zum Anfeuchten des jeweiligen Futters verwenden.

 


 

Wenn man die Futterkugeln noch schwerer machen möchte, kann man Kies bei mengen. Kies mit einer Körnung von etwa zwei bis drei Millimeter, macht den Futterball schwer und er sinkt sehr schnell ab. Bei starken Strömungen macht sowas durchaus Sinn. Um die Lockwirkung so einer Grundfutter-Mischung zu erhöhen führt der Fachhandel eine große Palette an Geschmacks und Duftstoffen die man dazu geben kann. Die Wirkung der Lockstoffe sollte man aber nicht überschätzen.

Die Mischung macht´s!

Der beste Duft oder Geschmack beim Anfuttermittel selber machen bringt einem nichts, wenn der Futterball vor dem auftreffen, am Grund zerfällt und nicht am gewünschten Futterplatz liegt. Weiters bringt es auch nichts, wenn man zu viel bindende Stoffe beimengt und die Futterkugel nach Stunden unverändert am Grund liegen bleibt. Die Kunst liegt darin, dass man eine geschickte Kombination einzelner Futterkomponenten mischt und dem Futter jene Konsistenz verleiht, die man am jeweiligen Gewässer benötigt. Mit den eben geschilderten Fakten um die Wirkung der einzelnen Futterzutaten sollte uns dies jetzt natürlich leichter fallen.

Beim Anrühren des Futters gehört auch die nötige Sorgfalt dazu. Hier sollte man vor allem darauf achten, dass sich keine Klumpen im Futter bilden. Solche Klumpen im Futter werden vom Fisch in der Regel direkt aufgenommen und sorgen dafür, dass die Fische sofort satt sind. Deshalb verwende ich immer ein Sieb und siebe das Futter bevor ich es zu einer Futterkugel forme nochmals durch.

Ihr seht selbst: der Experimentierfreude, beim Anfuttermittel selber machen sind keiner Grenzen gesetzt, wenn man sich ein wenig über die zuvor erwähnten Faktoren informiert hat.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Anfuttermittel selber machen.

Euer Anglerspezi

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Freitag, 10. November 2017

Karpfenangeln mit freier Leine

Karpfenangeln mit freier LeineWenn die Rede vom Karpfenangeln mit freier Leine (Freelining) ist, spricht man vom Angeln ohne Blei und Pose. Hier gebe ich euch einen kleinen Einblick auf die Mutter der Angelmethoden, die leider ganz in Vergessenheit geraten ist. Dennoch kann diese Angelmethode ein Trumpf gegenüber beschwerten Grund- und Posenmontagen sein.

Einfacher geht es wohl kaum: nur mit Rute, Rolle, Haken und Köder bestückt den Schuppis nachstellen. Karpfenangler können sich das heut zu Tage kaum mehr vorstellen, doch lohnt sich diese Technik alle Mal. Vor allem dann, wenn einzelne Karpfen im Gewässer ausgemacht wurden, kann sich der Angler Rod-Pods, Bissanzeiger und ausgeklügelte Montagen sparen. Selbst wenn die Schuppis keinen Appetit haben, kann man mit dieser Methode den einen oder anderen noch aus der Reserve locken und zum Biss überzeugen.

Der Vorteil des Freelining liegt auf der Hand. Hier dient lediglich der Köder als Wurfgewicht, somit kann man den Leckerbissen ruhiger an den Fisch bringen und sie schrecken nicht durch ständigen Bleibeschuss auf. Zudem kann man sich auch flexibler an das Fressverhalten der Karpfen anpassen, indem der Köder an der Oberfläche, im Mittelwasser oder am Grund angeboten wird. Hierzu braucht man auch keinen großen Futterteppich. Wir müssen auch nicht auf weite Distanz unseren Köder auslegen und hoffen, dass sich mal ein Karpfen erbarmt und unseren Köder annimmt. Das Vorgehen beim Freelining ist oftmals spannender und praktischer, als bei anderen Methoden. Ist ein einzelner Karpfen erst mal ausgemacht, lässt er sich oftmals mit einer ruhigen Hand auch fangen. Und das ist wichtig, denn man hat in der Regel nur einmal eine Chance – ein kleiner Fehler und der Fisch dreht ab.

Mit Brotflocke an der Oberfläche.

Wer schon einmal mit Schwimmbrot sein Glück versucht hat, kennt bereits eine Variante vom Karpfenangeln mit freier Leine. Diese Variante wird oft bei heißem Wetter eingesetzt, weil sich Karpfen bei warmen Temperaturen gerne in der Nähe der Wasseroberfläche aufhalten. So macht es Sinn, das Schwimmbrot vorsichtig hinter den Karpfen zu werfen und dann langsam wieder einzuholen bis es wenige Millimeter vom Karpfenmaul entfernt ist, selbst träge Sommerkarpfen können diesem Leckerbissen nicht widerstehen. Hierzu langt es schon ein Stückchen Brotkruste zu verwenden. Aufpassen muss man, dass der Haken tief und vollständig im Köder versteckt ist. Wenn man sein Wurfgewicht erhöhen möchten, kann man die Brotkruste kurz ins Wasser eindippen. Somit saugt sich das Stück mit Wasser an und wird dadurch schwerer.

Schwebend oder am Boden den Köder präsentieren.

oberflächen KarpfenDas Karpfenangeln mit freier Leine beschränkt sich aber nicht nur auf das Angeln mit Schwimmköder. Auch Teige wie z.b. aus Forellenpellets sind wie geschaffen für diese Methode. Hierzu umknetet man den Haken mit dem Teig. Durch dem Teig am Haken erhöht sich auch das Wurfgewicht und man kann auch weiter draußen erspähte Karpfen gezielt anwerfen. Karpfen, die direkt unter Seerosen stehen, lassen sich leicht überlisten, wenn man den Köder wenige Zentimeter unter einem Seerosenblattrand anbietet und die Schnur auf dem Blatt aufliegen lässt. Auch wenn man hier den Köder nicht sieht, ist das Blatt ein prima Bissanzeiger. Ist ein Cyprinus in unmittelbarer Nähe, fängt das Blatt zu vibrieren an. So kann man die Bahn der Karpfen bei Seerosenfeldern gut beobachten. Man muss aber darauf achten, dass man den Anschlag nicht zu früh setzt. Besser wartet man ab, bis sich die Schnur langsam und sichtbar über das Seerosenblatt zieht. Sobald dies der Fall ist muss der Anschlag aber zügig und kräftig durchgeführt werden.

Hin und wieder kann man auch beobachten, dass umherziehende Karpfen abtauchen, um Nahrung am Grund zu suchen. Auch dies ist eine Gelegenheit den Köder an freier Leine ins Spiel zu bringen.

Hierzu formt man den Köder am Haken wie eine Münze, damit der flache Köder auf Krautfeldern und abgestorbenen Pflanzenresten liegen bleibt und sich nicht zwischen den Krautwedeln befindet. Der nette Nebeneffekt bei flachen Ködern ist, dass man hier auch Fische ansprechen kann die in mittleren tiefen stehen und umher schwimmen. Solch flach gedrückte Köder haben eine geringe Sinkgeschwindigkeit und Taumel umher beim Absinke. Das kann natürlich auch eine sehr verlockende Wirkung auf den Karpfen haben. Ich konnte dies selbst schon mal beobachten, dass vereinzelnde Karpfen sich beeilten den Köder beim absinken einzusaugen bevor er auf dem Grund ankommt.

Mit geflochtener Schnur an der Angelrute

Das Karpfenangeln mit freier Leine kann eigentlich mit jedem Gerät ausgeübt werden. In den meisten Fällen angelt man aber bei sehr verkrauteten Stellen und auf diese Situationen sollte man auch sein Angelgerät anpassen. Hier eignen sich dickdrahtige Haken mit einer Größe von 2 oder 4, der direkt an einer geflochtenen 0,18 mm Schnur angebracht wird. Geflochtene Schnüre sind gerade bei dieser Methode von Vorteil, weil ihr Durchmesser im Verhältnis zur Tragkraft höher ist als bei einer Mono-Schnur. Weiteres besitzen geflochtene Schnüre keine Dehnung, sind abriebfest und schwimmfähig. Damit kann man den Köder in jeder Wassertiefe problemlos anbieten und Seerosenstiele entwickeln sich nicht zur Gefahr. Ich verwende zum Beispiel eine 0,18 mm Schnur in Olive-grün mit einer Tragkraft von ca. 11,5 kg und eine 3,60 m Rute mit weicher Spitze und einer Testkurve von 2 lbs. Bei der Angelrolle verwende ich eine Frontbremsrolle mit großen Schnurlaufröllchen. Das ist meiner Meinung nach für solch ein Vorhaben ausreichend.

Ihr seht selbst: es brauch nicht viel um Karpfenangeln mit freier Leine auszuüben. Ihr werdet sehen, sobald ihr einmal einen Schuppi mit dieser Methode gefangen habt, zählt diese Methode zu euren Favoriten. Ich wünsche euch viel Erfolg beim Ausprobieren.

Habt Spaß am Wasser und ein dickes „Petri“ an alle Carphunter.

Euer Anglerspezi Peter

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Dienstag, 31. Oktober 2017

Angeln im Herbst auf Hecht.

Angeln im herbst auf Hecht

Carsten Przygoda / pixelio.de

Sicherlich fragt ihr euch jetzt: Angeln im Herbst auf Hecht? Ja ihr habt richtig gehört! Ich musste mich auch von eines Besseren belehren lassen und muss zugeben, dass dies auch sehr entspannend auf einen wirken kann.

Vor kurzem saß ich (Peter) und mein Angelfreund (Stefan) zusammen und entschlossen uns, dass wir eigentlich die schönen Herbsttage nutzen und ans Wasser gehen. Nach kurzen überlegen waren wir uns einig, was unser Zielfisch für diesen Trip ist. Wir waren voll motiviert, dass wir unser Glück mal wieder auf unseren guten Freund den Esox versuchen.

Nun gut, gesagt getan und wir machten uns auf dem Weg zum Hechtsee bei Kufstein in Tirol. Wo man hier die Karte löst kann und was für Bedingung für das Angeln herrschen, haben wir schon mal in einem früheren Artikel erklär, den ich euch unter diesen Beitrag auch nochmals verlinke.

Nach gut einer Stunde Autofahrt begleitet mit viel Sonnenschein kamen wir an und packten unser ganzes Tackel in das Boot und fuhren raus aufs Gewässer.

Was muss man berücksichtigen beim Angeln im Herbst auf Hecht?

Hechte halten sich meist im Herbst in tieferen stellen auf, vor allem im Spätherbst. Die Gründe dafür sind die Beutefische und äußere Bedingungen, wobei hier auch Strömungsgeschwindigkeit und Wassertemperatur wichtige Faktoren sind.

Den Hecht trifft man aber, oftmals auch an der Wasseroberfläche an, wo er steht oder sich langsam fortbewegt und nach geeigneter Beute Ausschau hält. Wie wir an diesen Tag auch festgestellt haben.

 

Den Nachläufer zum Biss verführen.

Wie zuvor erwähnt machten wir unseren Zielfisch nach einer Weile am Boot aus und fingen an die Uferzonen systematisch abzuwerfen. Ein Wurf folgte auf den anderen, doch hatten wir nicht viel Erfolg und konnten keinen Esox überzeugen den Köder sich zu schnappen. Nach einer Pause am Ufer und gestärkt, wollten wir es wieder versuchen. Stefan setzte seine Polarisationbrille auf und wir ruderten wieder zu den Hotspots raus. Doch der ersehnte Kontakt blieb weiterhin aus.

Plötzlich traute Stefan seinen Augen kaum und es schwamm ein amtlicher Hecht seelenruhig seinem Wobbler hinterher. Zwei Meter vor dem Boot drehte er gelangweilt wieder ab. So schnell konnte man gar nicht schauen warf er seinen Multi Jointer Wobbler wieder ins Wasser, doch dieses mal folgte dem Köder nur ein kleiner Hecht der sich auch wieder in Bootsnähe von dem Wobbler abwendete. Ich bemerkte von diesen Nachläufern im ersten Moment gar nichts und fragte ihn schon ob wir die Position wechseln sollten. Von da an waren wir überzeugt, dass die Hechte schon Interesse an unseren Köder haben, doch wir es oftmals gar nicht mitbekommen. Abhilfe kann hier oftmals eine Polarisationsbrille schaffen, die Stefan auch an diesem Tag auf hatte. Nach kurzen grübeln kamen wir auf eine Idee die uns vielleicht doch noch zum Erfolg bringen kann.

 

Die Acht die es schafft.

Nach kurzem Überlegen kamen wir auf eine Idee die uns vielleicht doch noch zum Erfolg bringen kann. Die versprechende Erfolgsmethode heißt „ Figur Eight “ diese Methode wird oft bei Musky, dem Hecht aus Nordamerika angewendet, die aber auch bei unserem heimischen Hechten empfehlenswert ist. Diese Methode funktioniert auch nur dann, wenn man vermutet, dass sich Hechte in unmittelbarer Nähe oder unterhalb des Bootes befinden. Hier steckt man seine Angelrute tief ins Wasser und zeichnet in einem weiten Bogen eine Acht. Der Köder sollte einen Abstand zur Ruten-spitze von ca. 1,5 bis 2 Meter betragen. Aufpassen muss man vor allem, dass man die Bremse eher weich einstellt, weil solche Bisse aus nächster Nähe ziemlich hart rein preschen.

Das Gerät angepasst und los konnte es gehen. Stefan setzte alles auf diese Methode und ging auf Esox Jagd in Boots nähe mit Erfolg.Hecht angeln im Herst

Résumé des tollen Angeltages war, dass ich „ Schneider “ nach Hause fuhr und mein Angelfreund einen schönen Hecht mit 73 cm doch noch überzeugen konnte ins Boot zu Hüpfen.

Ich hoffe euch gefiel der kleine Ausschnitt unseres vorhaben Angeln im Herbst auf Hecht. Ich wünsche euch viel Spaß am Wasser!

Euer Anglerspezi Peter.

 

Hier geht es zum Artikel:   >>Hechtangeln am Hechtsee<<

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Mittwoch, 25. Oktober 2017

Blinker und Spinner selber bauen.

Blinker und Spinner selber bauenSelbst gebaute Kunstköder stehen den gekauften um nichts nach. Im Gegenteil – diese sind oft fängiger als gekaufte. Das mag vielleicht auch daran liegen, weil man sie selbst mit seinen Händen geschaffen hat. Hier in diesen Beitrag möchte ich euch einen kleinen Einblick geben wie man einen Blinker und Spinner selber bauen kann und, dass für wenig Geld.

Blinker

Einen Blinker selber zu bauen geht ruckzuck und ist mit wenigen Handgriffen erledigt. Das benötigte Material dafür belauft sich auf ein Minimum und ist schon für wenig Geld zu erwerben.

Zubehör:

  • einen alten Teelöffel
  • Metallsäge
  • Bohrmaschine
  • Feile
  • 2 x Springringe
  • Drilling
  • Wirbel
  1. Wir nehmen uns den Teelöffel und sägen den Stiel ganz nah am Löffelblatt ab. Bei der Schnittkante feilen wir die Ränder (den Grad) ab damit wir keine scharfe Kanten mehr haben.
  2. Nun nehmen wir unser Löffelblatt und Bohren oben und unten ein Loch rein.
  3. Wir nehmen den Springring und fädeln diesen an der oberen Stelle, wo wir den Stiel abgesägt haben ein. Zusätzlich ziehen wir auf diesen Springring noch einen Wirbel mit auf, damit wir ihn später bei der Schnur befestigen können.
  4. Auf der gegenüberliegenden Seite nochmals einen Springring auffädeln und hier den Drilling aufziehen.
  5. Für mehr Lockwirkung bekleben wir das Löffelblatt mit Reflexfolie.
  6. Fertig!

Spinner

Einen Spinner selbst bauen ist schon ein wenig schwieriger doch mit ein wenig Übung ist das leicht zu meistern.

Zubehör:

  • Bohrmaschine
  • Zange
  • Münze
  • 3 x Dekoperlen
  • 1 x Drilling
  • 1 x Stück Draht
  1. Wir nehmen uns den Draht und befestigen dort den Drilling. Hier sollte man darauf achten der Drahtöse genügend Spiel zu lassen, damit sich der Drilling frei bewegen kann.
  2. Danach fädelt man die drei Dekoperlen auf den Draht auf.
  3. Haben wir die beiden ersten Schritte erledigt, nehmen wir uns die Münze und Bohren bei der Münzoberfläche am äußeren Rand ein Loch rein. Man sollte darauf achten, dass die Münze zu den Proportionen des Hakens passt.
  4. Ist die Münze nun auf den Draht gefädelt, formen wir das Drahtende zu einer Öse. An dieser Öse kann man den Spinner an der Schnur befestigen.
  5. Der Spinner ist nun Einsatz bereit.

Wie du siehst, einen Blinker und Spinner selber bauen ist keine Hexerei und ist mit wenig Geld und Aufwand machbar. Bei dem Blinker kann man auch an Stelle des Teelöffels einen Kronkorken verwenden so wie auch beim Spinner an Stelle der Münze.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und gute Fänge mit euren selbst gebauten Blinkern und Spinnern.

Habt Spaß am Wasser!

Euer Anglerspezi.

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Donnerstag, 19. Oktober 2017

Zander angeln mit Pose und Köderfisch.

Zander angeln mit Pose und Köderfisch

Das Zander angeln mit Pose und Köderfisch ist wohl die bekannteste Art überhaupt. Hier zeige ich euch, welche ausgezeichnete Möglichkeiten der traditionelle Bissanzeiger eröffnet. Bei dieser Methode langt schon eine simple Standardmontage, die mit wenigen Handgriffen auf die aktuellen Bedingungen angepasst werden kann.

Bequemer geht es wohl kaum: Ein Griff in seine Tackelbox, den Weichplastikköder an den Wirbel gehängt und schon kann man loslegen. Im Zeitalter, wo Gummifisch und Twister den Markt überfluten, findet man kaum noch einen Angler, der Zander angeln mit Pose und Köderfisch betreibt. Natürlich sprechen viele Faktoren dafür so, dass man auf den Kunstköder gerne zurückgreift, allerdings muss man sich immer vor Augenhalten, dass ein Kunstköder ein Imitat der natürlichen Beute ist und auch bleibt. Gerade ältere Stachelritte in überfischten Gewässern schätzen den Geschmack und die Witterung von Naturköder. Für das präzise Servieren des Köderfisches vor dem Zandermaul eignet sich die Posenmontage hervorragend und die Spannung ist auch hier garantiert.

Vom nervenaufreibenden Zupfen über das gierige erste Zupacken bis hin zum zügigen Abtauchen sind alle Phasen eines Zanderbisses genau zu beobachten. Für mich persönlich ist, dass oftmals spannender als der kurze Ruck in der Rute beim Spinnfischen.

 

Zehn Prozent, die verdächtig sind!

Die Vorzüge beim Zander angeln mit Pose und Köderfisch kommen erst zutage, wenn man ihnen mit dem Boot nachstellt. Nur so erreicht man in großen Gewässern die Standplätze der begehrten Zander. Um diese Plätze ausfindig zu machen, greife ich gerne auf ein Echolot zurück, falls es bei dem jeweiligen Gewässer auch erlaubt ist. Gerade als Gastangler, lernte ich das elektronische Unterwasserauge zu schätzen. Ansonsten musste ich oftmals in den sauren Apfel beißen und auf die alt bewehrte Methode des Auslotens zurückgreifen, die sehr zeitraubend ist.

Hot Spots für Zander sind Scharkanten, abfallende Ränder von Landzungen, versunkenes Geäst und Untiefen. Auf solche Spots beschränke ich dann auch das gesamte Fischen auf den Stachelritter. Meiner Meinung nach sind außerhalb solcher Top-Zonen, bestenfalls nur Zufallsfänge möglich. Es scheint mir auch generell 90 % der Gewässerfläche „ zanderleer “ zu sein.

Sind die Erfolg versprechenden zehn Prozent ausgemacht suche ich mir eine günstige Stelle aus und setze dort eine Markierungsboje. Hat sich nach guten 30 Minuten nichts getan, weiche ich dann zur nächst besseren Stelle aus und setze hier meinen Marker erneut.

 

Mit der Pose den Zander Suchen.

Hier verwende ich wie schon zuvor erwähnt eine simple Standardmontage. Dazu tariere ich eine Laufpose mit mittelschwerem Spaltblei so aus, dass sie gerade noch aus dem Wasser ragt. Ich verwende gerne das Spaltblei, weil ich so meine Montage auf die vorliegenden Gegebenheiten schnell und unkompliziert anpassen kann. Das erste Spaltblei setze ich ungefähr 40 cm vor dem Haken, dann alle 15 cm ein weiteres, bis sich die Pose schwankend aufrichtet. Den Köderfisch biete ich dann unmittelbar an Grundnähe an und verwende hier gerne den altbewährten Garnstopper, den ich Oberhalt der Laufpose befestige. Bevor ich die Montage dann auslege, hake ich den fingerlangen Köderfisch bei der Unterlippe und Oberlippe ein und durchsteche die Luftblase. So vermeide ich, dass der Köder unkontrolliert am Grund auftreibt. Bevor ich dann auswerfe, überprüfe ich die Windrichtung. Herrscht Seitenwind, werfe ich den Köder mit der Pose einige Meter links oder rechts von der Markierungsboje so, dass die Pose in Richtung des Markers Segeln kann. Durch den Seitenwind kann nun der Köderfisch verführerisch am Grund auf Zandersuche gehen. Wobei uns die Pose den genauen Weg anzeigt. Sollte sich in weniger tieferen Stellen die Pose flach hinlegen, spielt dies keine Rolle bei der genauen Bisserkennung.

 

Bleiben Bisse aus hau den „Zupfer“ raus.

Sollte nach aller Bemühung dennoch der Biss ausbleiben, kann es daran liegen, dass die Stachelritter träge sind. Ein lebendiges Köderspiel kann sie oftmals noch überzeugen, auf das Angebot einzugehen.
Die Pose bleibt bei dieser Montage weiterhin montiert um eine Zentimeter genaue Führung beizubehalten. Der Köderfisch wird nun so präpariert, dass ich die Luftblase intakt lasse und einige Schrotbleie ins Maul stecke. Die intakte Schwimmblase wirkt auftreibend und durch die Bleie im Maul bekommt der Köderfisch eine kopflastige Aktion. Bei dieser Montage führe ich den Köder fast gleich wie bei der vorigen Montage. Dazu hebe ich die Rute an und lass den Köderfisch absinken. Nach einigen Sekunden spule ich die lose Schnur auf und wiederhole es nochmals. Solange bis ich einen trägen Zander überzeugen kann.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen Beitrag das Zander angeln mit Pose und Köderfisch ein wenig näher bringen. Wünsche euch viel Erfolg beim Ausprobieren. Meine Devise lautet immer flexibel bleiben und oftmals auch gerne auf alt bewährte Methoden zurückzugreifen.

 

Habt Spaß am Wasser!
Euer Anglerspezi Peter

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Dienstag, 19. September 2017

Die Grundlagen des Spinnfischens

Die Grundlangen des Spinfischen

Geht es beim Angeln gezielt auf die Jagd nach Raubfischen, so ist hierbei das Spinnfischen wohl die Königsdisziplin schlechthin.

 

Definition von Spinnfischen

Der Begriff Spinnfischen leitet sich vom englischen „to spin“ ab, was so viel bedeutet wie „sich drehen, wirbeln, trudeln, kreiseln“.
Unter Spinnfischen, auch „Spinnen“ oder „Blinkern“ genannt, versteht man eine spezielle Art zu angeln. Bei der man mit Kunstködern wie Blinker, Weichplastikköder (Shads oder Twister), Wobbler oder eben auch Spinnern auf die Jagd geht.

Ufer oder vom Boot?

Spinnen kann man vom Ufer oder vom Boot aus, wobei zu sagen ist, dass man bei dieser Angeltechnik nicht sitzt und wartet, sondern das Gewässer aktiv nach bissigen Fischen absucht und so ständig in Bewegung ist. Viel Ausrüstung braucht man hierfür nicht, sie wäre bei so viel Aktivität regelrecht hinderlich.
Wichtig beim Spinnen ist, zu berücksichtigen, dass diese Art zu Angeln nur auf Fischarten Sinn macht, die andere Fische fressen (Barsche, Forellen, Hechte, Zander, … ). Ihr müsst dabei den Köder bei ständigem Auswerfen und Einholen, Auswerfen und Einholen, … beim Einholen so führen, dass seine Bewegungen einen anderen Fisch oder Krebs imitieren. Die Kunst ist es, zu wissen, wann Ihr zieht bzw., wann Ihr Stopps einlegt. Auf diese Weise soll der Raubfisch als Zielfisch durch optische Reize und Vibrationen im richtigen Moment dazu verführt werden, anzubeißen.
In erster Linie gibt der Zielfisch den entscheidenden Ausschlag, welchen Köder und welche Führungstechnik Ihr anwenden solltet.

 

Erfolgsfaktoren beim Spinnfischen

Ihr solltet die Wahl Eures Köders auf die bestehenden Wetterverhältnisse, den entsprechenden Zielfisch und die Tiefe, die Größe, die Temperatur und die Trübheit des Gewässers abstimmen. Schafft Ihr es, zwischen all diesen Faktoren mit DEM EINEN PERFEKTEN Köder eine gute Brücke zu bauen und diesen für den Zielfisch möglichst attraktiv einzuholen bzw. zu bewegen, so sollte Eurem Erfolg beim Spinnen nichts im Wege stehen.

 

Die perfekte Ausrüstung fürs Spinnfischen

Beim Blinkern solltet Ihr nicht viel mehr mit Euch tragen als Eure Rute mit Rolle und Schnur. Eine Köderbox mit einem kleinen, erlesenen Sortiment an Kunstködern sowie einen kleinen Rucksack bzw. eine kleine Umhängetasche mit Lösezange.

Die Wahl der richtigen Ruten fürs Spinnen

Um ein besseres Handling zu ermöglichen und den nötigen Freiraum und Bewegungsspielraum zu gewährleisten, verwendet man beim Spinnen in der Regel kürzere Spinnruten, wie beispielsweise zweiteilige Steckruten, besser aber noch einteilige Spinnruten. Für jeden, der den ganzen Tag über durchgehend mit Auswerfen und Einholen beschäftigt ist, ist hierbei jedes Gramm weniger an Gewicht Gold wert!
Die Spinnruten, die man beim Spinnen verwendet, sind meist etwa zwischen 1,80 m bis 2,70 m lang, die einteiligen Spinnruten sind allerdings in der Regel nur in Längen bis ungefähr 1,90 m erhältlich.
Bei längeren Ruten verliert Ihr aber schlichtweg Euer Gefühl für die beim Spinnfischen doch so wichtige, optimale Köderführung.
Gleich, ob Ihr vom Boot oder vom Flussufer aus spinnt, Ruten mit einer maximalen Länge von 2,10 m sind ausreichen. Nur beim Angeln auf Zander ist eine längere Rute (bis hin zu 2,70 m) zu empfehlen.

Köder, Vorfach und Schnur beim Spinnfischen

Die Wahl des Köders, der Länge der Rute, der Größe der Rolle und des Wurfgewichts wird in erster Linie durch den jeweiligen Zielfisch bestimmt.

Die Montage beim Spinnen besteht grundsätzlich nur aus einem Vorfach, das mit der Hauptschnur verbunden ist und verhindern soll, dass der anbeißende Raubfisch nicht Eure wertvolle Hauptschnur kappt.
Am Ende des Vorfaches befindet sich ein Karabiner, der einen schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen Ködern ermöglichen soll.
Ist mit erhöhter Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass in dem Gewässer, in dem Ihr gerade mit Spinnfischen beschäftigt seid, ein Hecht anbeißt. So ist ein Vorfach aus Stahl unbedingt zu empfehlen, ansonsten sollte durchaus auch ein Vorfach aus durchsichtigem Fluorocarbon genügen.

Bei den Ködern sind es allem voran die Spinner, die für Raubfische wirklich unwiderstehlich zu sein scheinen. Die Lichtreflexe und Druckwellen, die sie aussenden, können zum raschen Anbeißen verführen.

Gummifische…

Gummifische hingegen eignen sich hervorragend zum Angeln auf Zander im Fluss, insbesondere dann, wenn die Fische ganz knapp am Grund stehen. Die Gummifische werden hierbei gerne auf einen Jigkopf aufgezogen und können bodennah gezielt so geführt werden, dass sie in kleinen Sprüngen über den Grund des Gewässers tänzeln.
Beim Angeln auf Zander solltet Ihr immer zwischen leichtem und schwerem Zanderangeln unterscheiden. Für das leichte Zanderangeln wählt eine 2,10 m lange Spinnrute mit einem Wurfgewicht von 7 bis 28 g. Das schwere Zanderangeln bedarf einer längeren Rute (2,70 m) mit einem deutlich höheren Wurfgewicht (von etwa 40 bis 70 g).

Forellen und Barsche hingegen beangelt Ihr beispielsweise am besten mit Wobblern und einer 1,80 m langen Rute mit einem Wurfgewicht von etwa 5 bis 15 g und einer Rollengröße von 1000 mit Frontbremse.
Häufig kommt es auch vor, dass Barsche Euren Köder eine ganze Weile verfolgen. Das mag vielleicht daran liegen, dass Barsche absolute Schwarmtiere sind, die Gesellschaft suchen.

Als Allround-Spinnrute für den Anfang solltet Ihr auf eine kurze Rute mit einem Wurfgewicht von ca. 40 g und eine 2000er oder 3000er Stationärrolle zurückgreifen. Wählt dazu eine geflochtene Schnur mit einem Durchmesser von etwa 0,12 bis 0,15 mm. Diese erleichtert Euch die beim Spinnfischen so wichtige Köderführung und verbessert die Bisserkennung enorm.

 

Fazit zum Spinnfischen

Das Spinnfischen auf Raubfische ist eine spannende und durchaus sportliche Angeltechnik. Mit der nötigen Ausdauer, dem perfekten Tackle und dem richtigen Gefühl viel Spaß machen und zu gutem Erfolg führen kann!

So wünsche ich auch Euch viel Freude und ein „Petri Heil“ bei Eurem nächsten Spinner-Ausflug!

Euer Anglerspezi Peter

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