Mittwoch, 30. Januar 2019

10 Tipps zum Feederangeln

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Oftmals sind es die kleinen Dinge beim Feederangeln, die den großen Unterschied aus machen. Hier möchte ich euch 10 Fragen beantworten die Feederangler sich am meisten stellen.

1. Warum steigen große Exemplare in der Strömung beim Feederangeln meistens aus?

In den meisten Fällen liegt es daran, dass zu leichtes Gerät verwendet wird. Gerade in tieferen Gewässern (Flüssen) mit Steinpackungen sollten Ruten mit mindestens vier Meter Länge sowie Rollen mit einer hohen Übersetzung verwendet werden. Mit dieser doppelten Hebelwirkung liegt man klar im Vorteil und man drillt größere Fänge sehr schnell müde und sie steigen nicht aus.

Dieses Feeder-Angelgerät kann ich euch empfehlen!

  • Shimano Alivio CX Heavy Feeder 3,96m 3+2 -110g ALCXHFDR Feederrute Feedern
  • Feederrolle von Okuma zum Futterkorbangeln auf Brassen & andere Friedfische

2. Welche Futterkörbe eignen sich für tiefe Gewässer?

Bei einer Gewässertiefe ab fünf Meter greift man am besten auf geschlossene Plastikkörbe zurück. Diese haben den klaren Vorteil, dass sie das Futter genau auf den ausgewählten Spot bringen und nicht schon an der Oberfläche das Futter freigeben.

Dieses Futterkörbe kann ich euch empfehlen!

  • Cormoran Maden-Futterkorb Maggot Feeder 25g
  • Großer Futterkorb von Kamasan, schwarze Kappe

3. Gibt es Futterkörbe die eine wenigere Hängergefahr haben?

Hierzu kann ich euch nur empfehlen wie bei den letzten Fragen greift auf einen geschlossen Plastikkorb zurück. Auch bei hindernisreichen Böden werdet ihr mit diesem Korb den einen oder andern Hänger haben, aber man kann sie um einiges leichter lösen als andere Futterkörbe.

4. Wie bleibt der Futterkorb bei starker Strömung liegen?

Umso höher man die Rute ablegt, um so weniger Schnur liegt im Wasser und so reduziert man den Druck der Strömung auf den Korb. Meisten bleibt auch dann der Korb liegen, vorausgesetzt der Korb ist auch schwer genug. Bei schnellen Strömungen kann man ohne Weiteres auf Gewichte von 120 – 150 Gramm Verwenden.

5. Die Rutenspitze vibriert bei starker Strömung und Seitenwind – Was kann man dagegen tun?

Am besten ist, wenn man hier einen Windschutz aufstellt. Am besten eignet sich ein Schirm, der das Problem lösen kann. Die Rutenspitze ist durch diesen Tipp ruhig und man kann jeden Biss trotz allem gut erkennen.

Diesen Windschutz kann ich euch empfehlen!

6. In welcher Sitzhaltung schlagt man beim Biss am besten an?

Am besten ist ein 45 Gradwinkel zum Wasser. Wer frontal oder parallel zum Wasser sitzt, wird viele Fehlbisse erhalten.

7. Sind Maden oder Caster besser?

Maden gelten als Allroundköder beim Feederangeln. Brassen mögen aber gerne Caster ganz besonders. Caster haben den kleinen Nachteil, dass sie gerne vom Haken fliegen beim Auswurf. Hier kann man, zur Sicherstellung zwei Puppen anködert.

8. Große Fische – Welcher Köder eignet sich dafür gut?

Wenn ihr große Brocken fangen wollt, könnt ihr halbe Mistwürmer verwenden. Bei diesen Leckerbissen können die großen Fische meist nicht widerstehen insbesondere, wenn man zwei bis drei Stück anbietet.

9. Fangen Köder, die mit Duftstoffen präpariert sind wirklich besser?

Im Grunde genommen kann ich das nur mit „Ja“ beantworten. Duftstoff präparierte Köder machen meist dort Sinn, wo beißfaule Fische sind. Mit käse Aromen verführt man Barben, Vanilleduft reizt alle Weißfische und mit Karamell Aromen begeistert man Brassen.

10. Sollte man sein Futter im Nachhinein aufpeppen?

„Ja“ das kann durchaus Sinn machen vor allem, wenn sich einige zeit nichts tut. Für Brassen empfiehlt sich Popcornmehl. Durch seine auftreibende Eigenschaft hat es eine besondere Lockwirkung. Für Rotaugen gilt Hanf als richtiger Muntermacher. Beides sollte man aber wirklich nur im Notfall einsetzen, damit man nicht einen Schneidertag mit heimnimmt.

Mit diesen Tipps zum Feederangeln könnt Euren fangerfolgt erhöhen und mehr schöne Stunden am Gewässer verbringen. Ich wünsche Euch wie immer viel Spaß beim Ausprobieren und viel Erfolg.

„Petri Heil“

Euer Anglerspezi

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Mittwoch, 23. Januar 2019

Schleien angeln – Tipps für den Anfänger.

Ein magischer Spot für die schönen Krautrüpel (Schleien) sind Wasserpflanzen. Wo das Kraut grünt, winken exzellente Angelplätze, die aber leider nur schwer zu befischen sind. Hier möchte ich euch ein paar Tipps geben, wie man auf Schleien angeln kann, damit der Drill und die Landung nicht zum Misserfolg führen.

Wo fängt man Schleien?

Meisten halten sich Schleien dort auf, wo sich Haken besonders leicht festhängen. Bevorzugt halten sie sich bei Seerosenfelder, überhängende Bäume, dichte Schilfwälder und Krautdickichte auf. Um auch größere Exemplare sicher hier zu landen, sollte man sich zuvor die Umgebung von seinem Angelplatz gut beobachten.
Zum Beispiel: Will man am Rand von einem Seerosenfeld sein Glück versuchen, sollte man das vom gegenüberliegenden Ufer befischen damit man die Tinca´s im bestenfalls aus dem Seerosenfeld raus drillen kann.

Wenn die Entfernung aber zu groß ist kann man es andernfalls auch auf der Seite anwerfen. Wichtig ist immer darauf zu achten, dass man beim Drill die Ausbruchsversuche von links nach rechts gut abfangen kann und den Fisch von den Hindernissen fernhält.

 

Wer Erfolg will, darf sich nicht vor Gartenarbeit scheuen!

 

Bei manchem Gewässer wächst das Kraut so üppig, dass man den Köder fast gar nicht ausbringen kann. Hier hilft nur eines und das ist Entkrauten – sofern es nicht um geschützte Pflanzen handelt. Mit einem großen Gartenrechen für den Nahbereich oder zwei aneinandergeschweißten Haken-Zinken-Streben mit Führungsstil für größere Entfernung sollten wir bestens ausgerüstet sein. Aus ökologischen Gründen beharkt man nur eine Fläche von ca. 8 qm².

Nach der schweißtreibenden Arbeit folgen nun einige Tage anfüttern, die mit sehr viel Geduld begleitet werden. Nun sollten die scheuen Schleien am Angelplatz sein und man kann sein Glück versuchen.

 

Im Blätterwald auf Tinca´s

Weil wir vorhaben mitten im Seerosenfeld zu angeln, sollte man aus diesem Grund sein Angelgerät auch ein wenig stärker wählen. Ruten mit einer Länge von 3,60 m und einer Testkurve von 1,5 Pfund eignen sich hier gut. Bei der Rolle wählt man am besten eine robuste Stationärrolle mit hoher Übersetzung und bestücken sie mit einer abriebfesten Schnur in einer stärke von 0,30 mm.

Beim Haken wählen wir zwischen 4er bis 8er aus, kleiner Haken gewähren keine sichere Landung der Tinca´s. Mit kleineren Haken ist das Ausschlitzen vorprogrammiert oder sie biegen sich auf und der lang ersehnte Fang ist fort. Bei der Wahl des Keschers sollte man darauf achten, dass er einen mindesten Durchmesser von 60 cm hat und eine tiefe von 40 cm. Ansonsten verhängt sich das Netz gerne im Kraut. Der Stiel des Keschers sollte eine länge von min. 3 Meter besitzen besser wäre sogar ein Stiel mit 3,5 Meter. Ist eine Schleie erst einmal gehakt besitz man in der Regel nur eine Chance sie, zu landen. Das heißt, dass man beim Drillen hohen Druck ausüben sollte um den Flossenträger so schnell wie möglich an die Oberfläche zu ziehen um dann ihn blitzschnell zu Keschern.

Habt keine Angst beim Schleien angeln im Pflanzendschungel.

 

Mit solch starkem Gerät ist man bestens ausgerüstet, wenn man Schleien angeln im Seerosenfeld muss. Nun muss man nur noch an einen warmen Sommermorgen die Seerosenblätter am Uferrand beobachten. Oftmals wird man Bewegungen erkennen. Mit viel Glück kann man Schleien beim Abweiden der Blattunterseite entdecken. Ein sehr vorsichtig über das Blatt gehängter Tau- oder Rotwurm wird, wenn man sich am Ufer ruhig verhält, sofort genommen.

Mit der Zeit wirst du auch ein Gespür entwickeln für das Angeln im Pflanzendschungel. Vor allem ist es wichtig, dass man keine Angst hat, wenn man ins Kraut oder Gebüsch wirft. Oft bleibt einen nichts anderes über. In manchen Gewässern nehmen Schleien oder Rotfedern den Köder nur wenn er wenige Zentimeter vom Bewuchs entfernt liegt.

Gerade beim Schleienansitz kannst du dir einen Spruch zu Herzen nehmen „Angle risikobereit, und du fängst gut“.

Ich hoffe, ich konnte euch wertvolle Tipps zum Schleien angeln geben und wünsche euch viel Spaß am Wasser.

Euer Anglerspezi

Peter

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Dienstag, 22. Januar 2019

Birdfood Boilies Rezept

In der Winterzeit hat jeder Angler Langeweile, zumindest ist es bei mir halt so. Diese Zeit nutze ich meisten, um mein Tackel auf Vordermann zu bringen oder überlege mir neu Methoden, wie man den Schuppi´s nachstellen kann. Ein weiteres was ich in dieser Zeit gerne mache ist meine Vorräte von selbst gemachten Ködern aufzustocken. Deshalb habe ich mir überlegt, dass ich euch hier mal wieder ein Boilie-Rezept zeige, dass ihr ganz einfach und selbst ausprobieren, könnt wenn ihr Lust habt.

Hier eines meiner Lieblings Birdfood Boilie Rezept, das sich sehr gut eignet für den Winteransitz. Natürlich kann sich jeder dieses Rezept gerne auf seine Ansprüche erweitern, aber wenn ich mir Birdfood Boilies selber machen möchte, verwende ich die unten angeführten Zutaten.

Zutaten:

  • 10 Eier
  • 10 ml Pflanzenöl
  • 50 g Egg Albumin
  • 50 g Original Robin Red
  • 50 g Calcium Casein
  • 250 g Weizengrieß
  • 250 g Maismehl oder entfettetes Sojamehl
  • 350 g Vogelfutter (Anzuchtfutter)

Birdfood Boilies selber machen – So wird´s gemacht!

 

  1. Wir nehmen uns eine Schüssel und geben Eier, Flavour, Öl und den Booster hinein und rühren das ganze gut durch und stellen es auf die Seite.
  2. Für den nächsten Schritt brauchen wir eine weitere Schüssel. Hier geben wir alle Mehle rein und geben die Flüssigkeiten dazu und kneten alles gut durch zu einem geschmeidigen Teig.
  3. Nun lassen wir den Teig für ca. 20 min. ruhen, bevor wir ihn weiterverarbeiten können.

Habt ihr alle Schritte erledigt, könnt ihr nun eure Boilie-gun und Roller anrichten und eure Birfood Boilies selber machen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und viel Fangerfolg.

Euer Anglerspezi

Peter

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